Sicher kennst du das: Mit bestimmten Wörtern und Begrifflichkeiten hast du deine Schwierigkeiten. Das Wort „Macht“ ist bei vielen negativ konnotiert. Wenn ich den Satz „Ich will führen“ denke und in mir schwingen lasse, kommen immer noch diverse Zweifel und Limitierungen in mir hoch. Wenn ich mir erlaube, zu sagen „Ich will führen – mich, andere, zum Wohle aller“ beruhigt sich mein System wieder, es wird weit in mir.
Viele von uns haben an zahlreichen Punkten, zu unterschiedlichen Zeiten Macht abgegeben. Sich Macht zurückzuholen, in seine Eigenmacht zu kommen, erlebe ich als das schönste und befreiendste, was es gibt für mich. Dort wo unsere größte Angst sitzt, sitzt vermutlich gleichzeitig unsere Bestimmung. Oder anders: Wogegen wir uns sträuben, z. B. ein Vorangehen, ein Führen im Sinne von 100% für sich einstehen und Leuchtturm sein, berauben wir uns unserer Kraft.

Wo bist du brillant, was ist genau deins?
Mir wird bewusst, es ist die Verbindung von meiner Sanftheit mit meiner Stärke. Ich gehe sanft durch die Welt und meine eigene Tiefe, gelenkt von dem was mich ruft und bewirke behutsame Veränderung.