seisofrei-lebenskunst

Erlebtes & Belebendes

Schlagwort: ins Fließen kommen

Und dann wird es echt schön

Nadine Beißwenger – Lichtdiamantpriesterin, Kundaliniyoga Lehrerin

Nadine kenne ich nun seit gut sieben Jahren. Sie war es auch, die mich Kundalini Yoga gelehrt hat und es heute tut – worüber ich sehr glücklich bin.
Es war und ist spannend zu beobachten, wie Nadine sich über die Jahre weiter entwickelt hat.

Liebe Nadine, ich freu mich so, dass du uns heute einen kleinen Einblick in deine Welt schenkst und offen für meine Fragen bist. Für diejenigen, die dich noch nicht kennen: Wer bist du?

Liebe Carolin, herzlichen Dank für das Interview und deine wundervolle Idee diesbezüglich. Wenn ich mich in drei Worten beschreiben sollte, würde ich feinfühlig, vielseitig und neugierig wählen. Heute bin ich – mit einigen anderen Lichtpionieren, gleich mal den Klopper zu Beginn – Diamantlichtpriesterin. Ich bin Ausbilderin in diesem Bereich und biete Aurareinigungen und intensive Prozessbegleitungen an. Außerdem bin ich Kundalini Yogalehrerin und leite das Kundalini Yogazentrum Bliss mit. Bevor ich mich diesen Aufgaben hingegeben habe, absolvierte ich mega klassisch aber erstmal meinen Master of Business Administration. Die Arbeit als MBA in der Wirtschaft hat mir auf verschiedenste Weise jedoch gezeigt, dass das so was von nicht meiner Bestimmung entspricht. *lach*.

Ja und dann  habe ich mich nach und nach geöffnet für das was mir wirklich Freude macht und mich erfüllt. Ich begann meine Yogalehrerausbildung vor 10 Jahren, und in dieser Zeit des Umbruchs begegneten mir viele meiner verdrängten Gefühle und Wünsche. Eine schlussfolgernde Konsequenz war, dass ich mich aus dem “du wirst vor allem akzeptiert und geliebt so lange du schnell und brav funktionierst” befreite. Somit war in dieser Zeit meine Herausforderung das Entspannen und Meditieren zu lernen, das so nötig war, um mich für meine oft unerwünschten und überfordernden Gefühle zu öffnen, also sowohl meine Verletzlichkeit als auch meine Stärke zu zeigen und zuzulassen. Nach und nach habe ich meine wahrhaftigen Bedürfnisse erkannt und gelernt sie immer mehr wertzuschätzen, sie in diesem Zuge auch auszusprechen, einzufordern und zu manifestieren. Heute begleite ich viele durch diese Prozesse.

In meiner Freizeit gehe ich gerne schwimmen, ich lese gerne, ich liebe lustige Filme, koche sehr gerne gesund und ich liebe es zu Reisen und Neues zu entdecken. Manchmal gehe ich aber auch auf Technoparties um alles abzuschütteln und das Leben und meinen Körper zu feiern.

Ich spring gleich zu Beginn mal in die Zukunft, da ich das Gefühl hab, du hast feine Antennen nicht nur für das was ist, sondern auch für das, was kommt: Welcher menschlichen Qualitäten bedarf es zukünftig besonders?

Mit dir – also mit deinen Gefühlen und Bedürfnissen, die da sind, aber auch mit deiner Vergangenheit und vor allem mit deinen Handlungen im Reinen sein, ist natürlich das Optimum. *lach*. Ich finde auch super wichtig, ein gutes Verständnis der eigenen Ängste und Gedankenprogramme zu haben, die sich oft bei neuen Schritten und Herausforderungen im Leben immer noch mal von einer anderen Seite zeigen. Wenn du dir dann darüber bewusst bist, kannst du den Kreislauf durch deine weiteren Entscheidungen und Handlungen immer mehr durchbrechen und dann auch auflösen. Und dann wird es echt schön :), also deutlich leichter, friedlicher, entspannter und liebevoller – und das braucht die Menschheit definitiv noch viel mehr. Stell dir nur mal vor, alle wären jetzt friedlich und entspannt – herrlich.

Für mich bist du eine sehr kraftvolle, zugleich sanfte, lichtspendende Frau. Was tut deiner Erfahrung nach uns Frauen gut, was dürfen viele von uns noch mehr in sich entwickeln?

Lieben Dank Carolin für diese Frage 🙂 .Was uns Frauen gut tut ist höchst komplex – wie wir ;). Was ich wahrnehme und sehe ist, dass viele von uns noch viel zu viel denken: Ich muss vieles und darf jenes nicht z.B.:

  • Ich muss sehr oft stark sein
  • Ich muss funktionieren, sonst bricht alles zusammen
  • Ich muss es immer allen recht machen u.v.m, oder:
  • Ich darf nicht entspannen und einfach mal nur faulenzen
  • Ich darf nicht sagen, was ich denke und brauche, oder was ich nicht mehr möchte, sonst erfahre ich Ablehnung und werde schlimmstenfalls nicht mehr geliebt, verlassen oder entlassen
  • Ich darf nicht so sein, wie ich bin, denn dann bin ich nicht mehr genug.

Ja und nun ist es an einer jeden, diese alten Muster aufzulösen und immer mehr ein entspanntes und gleichzeitig dann erst recht ein höchst schöpferisches und erfülltes Leben zu Leben.

Nimm dir regelmäßig Zeit für dich – selbst wenn du dafür einen Babysitter brauchst, bzw. dann erst recht :). Und in dieser Zeit mache das, was dir richtig gut tut z.B.: Baden, Meditieren, einfach nur rumliegen und für mindestens 11 Minuten entspannen ohne Handy oder Ähnliches,…..

Meine Tipps für Frauen sind:

Mache mehr von dem was du genießt und was dir Freude bereitet. Wenn du in einer Partnerschaft bist, dann zeige deinem Partner die Göttin in dir und wie sie behandelt und berührt werden möchte. Vernetze dich und lasse dich von anderen Frauen unterstützen – hol dir Hilfe bei Aufgaben, die dir schwer fallen oder die dich extrem nerven (z.B. Buchhaltung, Massage, Fensterputzhilfe etc.).

Neben Kundalini-Yoga-Unterricht bietest du Meditations-Workshops mit Lichtkristallen und außerdem Aurareinigungen an. Kannst du uns verraten, wo der Schuh bei uns am ärgsten drückt. Sind es Ängste?

Wir erlauben uns oft noch viel zu wenig, nehmen uns zurück und machen uns unnötig klein. Manche träumen ihre Zukunft viel zu klein und unkonkret…wie soll es sich da manifestieren?!? Ja und klar hängen bei solchen Mustern oft die Ängste dahinter, nicht gut genug zu sein oder die Angst für Fehler bestraft zu werden oder auch einfach die Angst nicht liebenswert zu sein. Wer von uns zu übermäßiger Kontrolle neigt hat oft auch die Angst vor Ohnmacht…und dann ist es z.B. auch kein Wunder, warum wir dann sehr ungern unsere Komfortzone verlassen, Neues wagen und z.B. einfach mal vertrauen und geschehen lassen und auch dem Gegenüber Handlungsfähigkeit zusprechen. Oft zeigen sich auch Körpersymptome, die es immer ernst zu nehmen gilt. Hierbei erlebe ich oft, wie diese Signale ignoriert werden oder nicht klar ist, was die Seele dadurch mitteilt. Wenn dann in der Arbeit mit mir klar wird, was die Ursache und die Wurzel der Symptome ist, kann auch da im Alltag konkret etwas verändert werden. Alle Schmerzen, Ängste, Blockaden und negativen Gedanken rauben uns Energie, welche wir jedoch benötigen, um unsere wahre Größe zu leben. Also mein Tipp: Sprengt bitte diese Ketten mit mir.

Ich vermute, dass dein ureigener schöner Weg auch nicht immer leicht zu begehen war: Unter einem bodenständigen BWLer-Dasein  können sich sicherlich viele etwas vorstellen; Aurareinigungen wiederum tönen eher etwas abgefahren. Was ist das Besondere an (d)einer Aurareinigung?

Eine Aurareinigung von mir ist eine therapeutische Behandlung. Das Schöne dabei ist, dass meine Klientinnen die meiste Zeit entspannt liegen und somit einfach diese Lichtbehandlung genießen können. Außerdem arbeite ich eben mit einem riesigen Lichtteam aus der Geistigen Welt, was oft schön spürbar präsent ist und dadurch kann natürlich vieles noch auf ganz anderen Ebenen fundiert erkannt und befreit werden. Ich diene auch oft als Türöffnerin, Brückenbauerin oder Übersetzerin zwischen der geistigen Welt und der “3D Welt”. 🙂

Am liebsten arbeite ich mit feinsinnigen sensitiven Menschen, denn die beschreiben mir meist am klarsten, was während einer ca. 1,5-2 stündigen Aurareinigung geschieht. Und was in ihrem Körper wie zurechtgerückt wird und wieder ins Fliessen kommt, aber auch was sie sehen. Sie teilen mir oft auch sehr schön mit, wie sie die einzelnen Lichtkristalle und Lichtdiamanten, die ich auf ihren Körper lege sofort spüren und auch ihre unterschiedlichen Qualitäten/Energien deutlich wahrnehmbar sind. In einer Aurareinigung zeigen sich meist mindestens 5 Ängste und diverse andere Blockaden in der Aura, die dann auch in der Zeit danach durch klare neue Entscheidungen und Handlungen immer weiter gelöst werden können. Bei besonders hartnäckigen und umfangreichen Themen kreiere ich mit meinen Klientinnen zusammen positive Affirmationen, die dann in der Zeit danach wie ein Mantra in den Alltag mit eingeflochten werden dürfen und so weiterhin helfen das Thema zu transformieren. Um nach der Aurareinigung weiter dran zu bleiben, empfehle ich am Ende auch immer noch einen Lichtkristall, der die lichtvolle Transformation unterstützt und beim Tragen ständig die Energie in der Aura erhöht.

Für viele ist, auch wenn sie es sich im Vorfeld nicht richtig vorstellen konnten, der spürbare Kontakt zur Geistigen Welt und zu Ihren Geistführern, die sich während der Aurareinigung zeigen, eine Riesenfreude und eine Horizonterweiterung. Denn ab da können diese Lichtwesen ja jederzeit wieder gerufen werden und können viel aktiver zur Unterstützung im Alltag gebeten werden.

Eine letzte Frage: Freiheit ist ein mir sehr wichtiger Wert – was ist Freiheit für dich ganz persönlich?

Oh eine super Frage an einen Freigeist wie mich :). Freiheit ist für mich:

so leben zu können, wie ich das mag; entspannen zu können, wann ich es brauche, zu reisen und viel Neues zu entdecken, ohne große Geldsorgen zu sein. Dass ich jederzeit etwas verändern kann, wenn es mir nicht mehr gut tut. Mich immer weiterzuentwickeln und jede Fortbildung, die mich wirklich ruft auch zu machen. So bunt zu sein, wie es mir gefällt, auch mal wild zu sein; auszudrücken was ich fühle, brauche und was ich mir wünsche und aber auch mir zu erlauben, zu sagen was ich nicht mehr will. Alles was mich beflügelt, z.B.: Durch meine Verbindung zur Geistigen Welt erlebe ich viel Leichtigkeit, Ausdehnung, Weite und Klarheit, wann immer ich mich dafür entscheide.

Zu guter Letzt meine eigenen Erfahrungen mit Nadines Aurareinigung und den Lichtkristallen: Lange Zeit war ich etwas skeptisch. Doch da ich Nadine als bodenständigen und zugleich sehr “fühligen” Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten kennenlernen durfte, zog es mich zu ihr. Mittlerweile weiß ich, wie tief und aufdeckend ihr Wirken und Schaffen ist.

In einer behüteten, durch die Lichtkristalle am Körper unterstützten Atmosphäre kommen wir gemeinsam zum Beispiel alten Glaubenssätzen und Ängsten auf die Spur und können diese ins Licht schicken. Die Behandlung geht einerseits total tief, gleichzeitig ist soviel Leichtigkeit im Spiel. Nach einer Aurareinigung fühle ich mich befriedet und aufgeräumt: Aus diesem Frieden heraus kann ich in mich lauschen, es wird leiser, Blockaden werden für eine Weile mal still, und ich kann mich fragen: Was will ich, was brauche ich? Können Ängste und Glaubenssätze erst einmal erkannt werden, können sie auch gesprengt werden. Und dann besteht die Möglichkeit, aufgeräumter und leichter als zuvor, neue Entscheidungen zu treffen. Nadines Aurareinigung hat mich zum Beispiel sehr darin unterstützt, noch klarer und präsenter als zuvor meinen Platz einzunehmen, in meine Größe zu wachsen.
Ich kann Nadine und ihre Arbeit jedem wärmstens ans Herz legen.

Herzlichen Dank, du Wundervolle!

Erreichen kannst du Nadine unkompliziert unter ihrer Nummer:

+49 163 4016463

Über’s Schreiben und Offenbaren

selfie-mal-andersHeute schreibe ich darüber, weshalb ich schreibe – hier, in diesem Blog, über meine Themen.

Mir wird wieder einmal bewusst, dass dieser Schritt mutig war und ist, dass ein solches Teilen, Sich-Mitteilen natürlich nicht jeder gutheißt – nicht jeder applaudiert. Kurzum: Es ist nicht jedermanns Sache.

Im Internet tümmeln sich die irrsten Selbstdarstellungen und –offenbarungen, die tatsächlich Fragen aufwerfen: Was um Himmels Willen soll das? Wer will das alles wissen und sehen?

Ich habe schon immer gern geschrieben: früher Tagebuch, heute Briefe, Karten, Mails. Das was mich bewegt bringe ich gern zu Papier. Und teile es mit Freude.  Sprache ist mir wichtig. Ich habe Spaß daran, Worte bedacht und mit voller Absicht zu wählen. Vor ungefähr eineinhalb Jahren habe ich angefangen, Familie, Freunden und Bekannten via Rundmails selbstverfasste Texte zu schicken. Irgendwann hatte ich Lust auf mehr: mehr Reichweite, Resonanz, ja, auch mehr Abenteuer. Nicht zu wissen, was kommt, wie was ankommt, was es auslöst. Auch fand ich es schön, Leute nicht mehr mit Mails zu „behelligen“, sondern sie selbst entscheiden zu lassen, ob sie meine Zeilen lesen, ob sie teilhaben wollen oder nicht. Das erlebe ich als souveräner meinerseits, auch als freilassender für den anderen.

Es ist, als fließt es direkt aus mir heraus. Es macht tierisch Spaß, etwas zu erschaffen – Worte, Sinn, Bilder. Dieses Fließen ist etwas Wunderbares, wir können es auf vielen Wegen erleben. Dazu möchte ich auch anregen: Immer wieder genau unsere Tätigkeiten zu suchen, die uns ins Fließen bringen und uns Freude machen. Wozu ich auch immer wieder ermutigen möchte: Wirklich seinen inneren Impulsen zu folgen. Seinen ureigenen Weg tatsächlich zu gehen, auch wenn die Richtung nicht immer der der Mehrheit oder des Umfelds entspricht. Ich möchte weiß Gott nicht alles von mir öffentlich preisgeben, auch meine Liebsten lasse ich aus dem (Blog-)Spiel – meine Inhalte sind eher sehr elementare, die meisten Sinn-Suchenden beschäftigende Themen.

Natürlich ist es auch so: Es wird immer Menschen geben, die dich oder das was du machst kritisieren, aus verschiedensten Gründen. Je mehr du von dir selbst zeigst, je mehr Aufmerksamkeit du auf dich ziehst und Veränderungen in dein Leben bringst, umso mehr wirst du auch kritisiert werden. Ich möchte gerne offen und berührbar bleiben für das, was andere mir aufzeigen, mir spiegeln. Gleichzeitig möchte ich auch zu mir stehen, weitergehen und unterscheiden lernen, wann eine Reaktion wirklich mit mir zu tun hat, ich etwas lernen soll, und wann es doch mit dem So-Sein des anderen zu tun hat, er etwas lernen darf. Veränderungen, die ich initiiere, rütteln auch stets an den Grenzen des anderen, an seinem Lebensmodell.

Mit dem Phänomen „Selbstdarstellerei im Internet“ beschäftige auch ich mich. Wie gesagt, tausend banale Dinge zu posten und mein Umfeld über jeden kleinen Schritt zu unterrichten ist nicht mein Ding. Interessant auch, dass sich etwas bei mir zusammenzieht, wenn ich das Wort „selbst-darstellerisch“ in den Mund nehme – so will ich nicht sein  (so sollte man nicht sein?!).  Und muss mir eingestehen: Natürlich wohnt da auch ein Mensch in mir, der gerne eine Bühne betritt, der Lust hat, etwas nach draußen zu geben, auch wenn ich in anderen Momenten sehr zurückhaltend, ruhig sein kann.

Neulich fragte ich meine Schwester, worin aus ihrer Sicht der Unterschied besteht, in seine natürliche Größe hineinzuwachsen, sprich immer mehr sein volles Potential zu leben, und sich im Gegensatz dazu größer zu machen, sich aufzublasen? Sie sagte sinngemäß, Menschen in ihrer natürlichen Größe können einen Raum einnehmen, diesen mit ihrer Kraft, ihren Ideen füllen und sich gleichzeitig auch total zurücknehmen, erspüren, wann es angezeigt ist, demütig zu werden, zuzuhören, anderen Raum zu geben. Das fand ich sehr treffend. Und ich ergänze: Menschen, die freier, großzügiger, kühner denken, kennen ihre Stärken und respektieren ihre Schwächen, so meine Erfahrung.

Es ist mir eine große Freude, andere mit meinen Zeilen zu berühren. Momentan ist es diese Seite, dieser Blog (auch wenn ich mich mit dem Wort „Blog“ immer noch nicht so ganz anfreunden kann), der mir dafür eine Form bietet. Mal schauen, was sich daraus entwickelt. In anderen Momenten ist es die „Musik-Bühne“, die ich mit meiner Schwester betrete. Auch in meinem Musiktherapieraum finden solche berührenden Momente statt, im Grunde: Im Leben selbst können wir immer wieder andere berühren – lächelnd, Komplimente machend, zustimmend, und auch anregend, aufweckend.

Es grüßt ganz herzlich

Carolin

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