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Erlebtes & Belebendes

Kategorie: Kurz-Inspirationen Seite 2 von 6

Gedankenwelten stretchen

Hier im Urlaub hab ich Muße, um mir erneut sehr alte, in mir wohnende Glaubenssätze vorzunehmen und diese durch neue zu ersetzen.

Da ist z. B. immer noch die Angst, sich aufzudrängen & immer mal wieder die Idee von “Ich muss helfen und da sein.” Oder auch: “Ich muss es dem anderen möglichst angenehm und leicht machen.” Nervig find ich auch “Ich darf nicht zu viel verlangen” und: “Ich will nicht zu geschäftstüchtig rüberkommen.”

Schöner, größer und britzelnder hingegen sind:
“Ich teile mein Wissen und meine Erfahrung von Herzen – dann und wann, wenn ich es möchte.”
“Ich diene dann & dort, wo es sich für mich stimmig anfühlt.”
“Ich bin mal unkompliziert, mal kompliziert.”
“Ich lebe in Reichtum und Fülle, auch materiell – andere dürfen das sehen und sich von mir inspirieren lassen.”

Und was meine Öle-Arbeit angeht: “Diejenigen finden mich, die sich die Öle leisten und ihr Leben bereichern wollen.”

Da sind noch so einige spannende neue Sätze, die ich nach und nach einpflanze und deren Keim ich nun erstmal bei mir halte.

Es macht tierisch Spaß, seine Gedankenwelt zu stretchen und innerlich zu wachsen.

Gehe in die Tiefe

Im Buch “Das Ego durchschauen – Neue Wege in die persönliche Freiheit” von Ulrich Emil Dupreé legt der Autor seinen Leser*innen einen Rat einer seiner geistig-spirituellen Lehrer ans Herz:

“Wenn es in deinem Leben auf- und abgeht, dann sei wie die großen Wasserlebewesen. Gehe in die Tiefe. Dort, am Grund deines Seins, ist es immer ruhig. Sei wie die Wale, die unbeeindruckt bleiben, wenn es oben stürmt.”

Damit gehe ich sehr konform. War und ist auch immer wieder mein learning. Toll auch, wenn das Universum eine Situation für dich regelt, ohne dass du z.B. wer weiß wie aktiv im Außen werden musst. Außer in dir selbst Klärung und inneren Frieden finden. Manchmal gehen Leute z.B. “von selbst”, ohne dass du dein Stoppschild wer weiß wie hoch und fest halten musst.

Nicht nur Licht und Liebe

Wir alle können durch eine jede Begegnung, die etwas mit uns macht, viel lernen.
In den vergangenen Wochen und Monaten konnte ich viele sehr inspirierende, interessante Menschen kennen lernen. Facebook ist ein großes Übungsfeld, eine Sozialstudie: Hier “purzeln” Menschen in dein Leben, die dir so unter Umständen gar nicht begegnen würden. Mir ist aufgefallen, dass mich jene Menschen mit einer klaren, friedlichen Energie besonders beeindrucken. Sie scheinen es auch nicht nötig zu haben, wer weiß wie hervorzutreten und zu betonen, wie sehr sie das Leben bereits begriffen haben und wie hoch sie schwingen.
Manches Verhalten nervt mich auch, gerad wenn ich das Gefühl habe, hier sieht jemand mich so gar nicht, sondern versucht stattdessen, mir seine Macht, sein “Über den Dingen Stehen” geradewegs aufzudrängen.
Natürlich fühl ich mich auch aufgefordert, genau hinzuschauen, weshalb jemand oder etwas mir “schlecht reinläuft”. Dann wieder gibt es Situationen, in denen mich das Leben offenbar auffordert, auch mal deutliche Grenzen zu setzen, eben nicht stets verständig und versöhnlich zu sein.
Wichtig find ich, einerseits sein Angepisstsein auch für okay und angemessen zu befinden – anstelle zu schnell wieder “Licht und Liebe sein zu wollen” – und gleichzeitig sich selbst auch nicht über den anderen zu stellen, sondern bei sich zu bleiben und in neutraleren Momenten wieder das Gute im anderen zu sehen.

Ab in die Freude

Ich kann dieses Video von Veit Lindau wirklich jedem sehr ans Herz legen: Es geht um die Macht deiner Frequenz.
Unsere Energie(wolke) kann sich in verschiedenen Frequenzbereichen aufhalten. Ihr kennt sicher dieses “Modell”, diese Skala (im unteren Bereich z. B. Schuld, Scham, Kummer, Angst, dann Neid, Groll…, den neutralen Bereich, Langeweile, über Zufriedenheit, in die oberen Bereiche, hin zu Mut, Optimismus, Vertrauen, Dankbarkeit, Freude, Liebe, Frieden).
Wir können am Tag einmal komplett auf dieser Skala wechslen. Gleichzeitig haben wir einen Frequenzschwerpunkt: da, wo wir uns am häufigsten einpendeln. Wir fühlen uns wohler – und sicher entspricht unser “wahrer Zustand” auch der der Glückseligkeit – wenn wir uns in Richtung der oberen Frequenzen bewegen. Wenn wir anfangen, uns in diese Bereiche zu bewegen, werden wir zu einer Quelle der Kraft für andere: Menschen, die sich in Richtung der oberen Frequenzen bewegen, fangen an, andere zu inspirieren, das Feld anzuheben.
Und jetzt kommt’s: “Je höher ich steige, je feiner meine Energie wird, umso mächtiger wird mein Wirkungshebel, ohne dass ich mich anstrengen muss.”Dies waren Veits Worte. Genial.
Wie dieses Frequenzfeld mit dem Gesetz der Resonanz zusammenhängt, und wie ich meine Frequenz wechseln kann, dies und mehr erfahrt ihr in diesem Video.
“Du bist frei. Du kannst grundlos die Frequenz wechseln. ”  (Veit Lindau)

Das Sein und das Seiende

Ich glaub, im nächsten Leben wird mein Mann Avantgarde-Musiker😉.
Ihm macht’s total Spaß, seine Gitarrenmusik aufzunehmen – mit Vorliebe Bach – und oder mit Klängen, Tonmaterial und Tonspuren zu spielen.
So wie hier mit einer Rede von Heidegger.
P.S.: Am Pfingstwochenende philosophierten wir wild über das Sein und das Seiende.

Who cares

Inspiriert von Guru Jagat. Und von den vielen Menschen und wertvollen Erfahrungen der vergangenen Wochen:
Je mehr wir alles, wirklich alles in uns nach Hause holen, umso weiter können wir unser Herz öffnen.
Es ist völlig gleichgültig, ob andere uns widersprechen, kritisieren, herausfordern, in Frage stellen. Wenn wir in uns verankert und gleichzeitig weich, offen und liebevoll mit uns und anderen sind, kann uns nichts wirklich umhauen.
Auch müssen wir nicht ständig auf äußere Reize – Kommentare, Meinungen etc. – reagieren, sondern können auch einfach Dinge so stehen lassen, weit werden, unsere Präsenz und unsere Aura für uns sprechen lassen.
Nur Mut.

Das Außen zieht nach

Es ist schon krass und erhellend:

Wenn ich innerlich eine klare Entscheidung treffe, zieht das Außen nach. Spiegelt sich genau dieses innere Kommittent in den äußeren Gegebenheiten wieder.
Am 9. April, dem Geburtstag eines engen Freundes, habe ich für mich beschlossen, mit den Ölen und Produkten von doTERRA zu arbeiten. Disziplin klingt nicht so sexy, doch ich halte viel davon, von einer täglichen Routine, kleinen Schritten in die gewünschte Richtung, selbst wenn ich das „große Ganze“ noch nicht auf dem Radar habe.
So gehe ich hier also meinen Weg und mache richtig schöne Erfahrungen: Immer mehr Menschen fragen nach den Ölen. Ich lerne jeden Tag dazu und fühle mich ähnlich „hooked“ wie nach der Entscheidung vor gut dreieinhalb Jahren, als ich beschlossen hatte, einen Lebenskunst-Blog zu erschaffen. Es brizzelt, wenn Ziele deutlich außerhalb der eigenen Komfortzone liegen – dann macht’s so richtig Spaß und wird spannend.
Das Schöne ist auch: Man lernt alles auf dem Weg.

Halte einfach deine Stellung

Dieses Mantra von Brené Brown finde ich enorm inspirierend und hilfreich, wenn wir Zielscheibe von Angriffen, Vorwürfen oder Kritik werden:

„Do not shrink. Do not pull up. Stand my sacred ground.“
Frei übersetzt: „Mach dich nicht kleiner. Mach dich nicht größer. Halte einfach deine Stellung.“

Wenn uns jemand z. B. vorwirft, wir seien „immer so egoistisch“, ist es zwar menschlich, sich entweder zu rechtfertigen oder in einen Gegenangriff überzugehen; souveräner und der Situation zuträglicher jedoch ist es meines Erachtens, sich innerlich gerade zu machen, sich aufzurichten und emotionale Ausgeglichenheit in sich zu finden. Zu atmen und erst mal zu spüren, zu schauen: was ist hier gerade los.
Bewusst präsent im jeweiligen Moment sein, das ist eine Kunst. Aus dieser Haltung heraus können wir schweigen, leise oder laut sagen „ok“ – oder wir können möglichst sachlich argumentieren, zurückfragen: „Was konkret meinst du? Wann fällt dir das auf?“ Oder ruhig erwidern: “Stimmt, ich find’s ok so.“
Auch ein Perspektivwechsel kann hilfreich sein – denn wir dürfen uns klarmachen: Der Kritiker kann etwas vielleicht anders gerade schwer ausdrücken. Vielleicht möchte mein Gegenüber – wenn er ganz aufrichtig wäre – sagen: „Ich würde gerne mehr Zeit mit dir verbringen, doch du denkst nur an x, y, z.“ Sprich hier wäre Ehrlichkeit für alle Beteiligten sicher hilfreicher. Oder aber der Kritiker hat einen internen Konflikt, irgendwo einen Mangel o.ä., den er in jenem Moment nach außen trägt und auf sein Gegenüber projiziert.
Immer wieder ins Mitgefühl finden ist ne gute Aufgabe, finde ich. Für mich, für den anderen.

In diesem Sinne: Habt ein feines Wochenende.

Radikale Verantwortung

Heute zitiere ich meinen Schamanenfreund Harry Hömpler:

Über seine Worte und Impulse denke ich meist sehr lange nach, sie bewegen mich tief und resonieren stark. Auch gibt es oft einen Teil in mir, der fühlt sich – provoziert ist vielleicht fast zu viel gesagt, doch es geht in die Richtung. Irritiert, mit positivem Ausgang – das trifft’s glaub ich. Wenn ich auf dem Gedanken herumkaue, komme ich fast immer dahinter: Ja, stimmt!
Einfach mal für alle die’s interessiert als Anregung zum Thema “radikal Verantwortung übernehmen”:

“Woher kommt bloss der Irrglaube, das was jemand anderes sagt oder macht, hat etwas damit zu tun, wie ich mich fühlen will? Jeder kann immer und alles ganz willkürlich zum Anlass nehmen, um beleidigt zu sein oder sich zu freuen. Ich KANN niemand beleidigen. Jeder KANN sich von mir beleidigt fühlen. Jeder ist selbstverantwortlich. Ob er will oder nicht. Ich bin selbstverantwortlich für meine Gefühle. Beispiel: Wenn ich sage “Du hast mich beleidigt” gebe ich die Verantwortung ab (bin unverantwortlich) und dir die Schuld und benutze den mir zugefügten Schmerz als Legitimation DIR Schmerz zufügen zu dürfen. So kommt das “BÖSE” in die Welt.
Ehrlich wäre es zu sagen: “Das tut mir weh. Ich FÜHLE mich verletzt.” Und DAFÜR die Verantwortung zu übernehmen. So entsteht Intimität.”

Danke, Harry!

Verändertes Sein und Widerstand

Ich hätte vor Jahren nie gedacht, dass ein Sich-Verändern hin zu sich selbst auch immer wieder so schmerzhaft sein kann:
Dass nicht jeder dein neues So-Sein begrüßt, dass es insbesondere für einen feinsinnigen Menschen energetisch unangenehm, die Augenhöhe einbüßend sein kann, wenn dein Gegenüber mit negativen Projektionen auf dich reagiert.
Mehrmals bereits las ich: Dass du dich wirklich entwickelt hast erkennst du auch daran, dass dir nun mehr Widerstand – in Gestalt von Menschen und Situationen – entgegen tritt. Stimmt!
Wenn du dir erlaubst – es kann noch so gut durchdacht und begründet sein – etwas anders zu machen als bisher, öfter “Nein” zu sagen, für bestimmte Situationen, Systeme, Gegebenheiten nicht mehr zur Verfügung zu stehen, ist ziemlich sicher, dass du Gegenwind erntest.
Dem Teil in mir, der sehr auf Harmonie und Gleichklang aus ist, fällt es manchmal schwer zu akzeptieren, dass der andere gerade “anti” ist.
Doch auf einer tiefen Ebene, bin es nicht ich, mit der der andere Schwierigkeiten hat, sondern es sind seine Projektionen, die ihn von sich selbst weg führen.

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