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Erlebtes & Belebendes

Kategorie: Kurz-Inspirationen Seite 1 von 6

Nase im Wind

Meine astrologie-affine Schwester erzählte mir vor ein paar Wochen, 2020 sei ein Jahr, in dem ich noch stärker als sonst ein Wissen, ein Gefühl dafür haben würde, was anderen gut tut – dem Zeitgeist entsprechend.
Gerad eben stolperte ich erneut über das mir zu eigene Tor 44 (aus dem Human Design, “Das Tor der Muster”). Hier heißt es: “Sie haben einen Riecher für potenzielle und aufkommende Muster und Trends.”Nase im Wind” und Instinkt sind ausgeprägt.
Und genau das spür ich immer stärker: Zum einen meinen Antrieb, über Themen, bei denen es “ins Eingemachte” – analog dem derzeit gesellschaftlich Relevanten – geht, zu schreiben. Zum anderen fallen mir sehr intuitiv Dinge ein – Übungen aus dem Kundalini Yoga, dem japanischen Heilströmen Jin Shin Jyutsu, das ich 2012 kennen lernte, therapeutische Öle – ein, die mir und oder meinem Gegenüber gut tun und die meines Erachtens ebenso gut in die Zeit passen.

Immer feiner entdecke ich meine heilerischen Qualitäten und meine Fähigkeit, mich in den anderen einzuschwingen.
2020 werd ich mehr und mehr die hier angesprochenenen Dinge teilen.

Mit-Freuen ist klüger

Warum auch immer, versammeln sich Menschen eher um’s Leid: Es scheint leichter, sich um den Misserfolg, das Leidvolle des anderen zu scharen – ihn zu bemitleiden, wohlmöglich noch Rat zu erteilen – als schlicht in die (Mit-) Freude zu gehen, zu sagen: “Wie geil ist das denn!”.
Sicher hat dies viel mit Neid zu tun, mit einem sich nicht vollständig leben. Ich kenne das auch – ganz selten passiert’s mir noch. Doch immer weniger. Sich Mit-Freuen mit anderen ist nicht nur schöner, sondern auch so viel klüger, da wir den Teil in uns aktivieren, der sich mit Freude (auf)füllt und uns hilft, in unsere eigene Größe zu kommen.

Ehrlich gesprochen schnuppe

Meine Schwester nannte mich neulich liebevoll einen Taburüttler.
Ich glaube tatsächlich, dass es in mir liegt und vielleicht auch ein Stück meine Aufgabe ist – im Sinne eines inneren Rufes – an Bestehendem zu ziehen und zu zuckeln. Zur ganz eigenen Lebensmethode und eigenen Lösungen zu stehen und diese für sich zu finden.

So schreibe ich sehr gern über „Triggerthemen“ (danke Harry für diesen Ausdruck!) und lebe meine Individualität zunehmend freier. Gleichzeitig auch liebender und ich glaube großherzig, denn ich bin bemüht, jedem Tierchen sein Pläsierchen zu lassen.

In Klatsch- und Tratsch-Ecken wird man mich nicht finden, und wie jeder sein Weihnachten feiert oder sein (Familien-) Leben gestaltet, ist mir ehrlich gesprochen schnuppe.
Meine Eltern waren selbst sehr eigen und auch unterschiedlich, und auch meine jetzige kleine Familie besteht aus drei eigenwilligen Typen, die sowohl jeder für sich als auch gemeinsam kreativ Wege beschreiten, die sicher hin und wieder aus der Art schlagen.
Ich finde es schön, wenn Menschen „ihrs“ leben und anderen selbiges zugestehen.
Alles Liebe zu Euch!

Heidegger – zu hoch

Die – ich nenne es mal – Musikprojekte meines Mannes teile ich nur deshalb selten, da ich befürchte, dass Nachfragen kommen, die ich nicht beantworten kann.

Wie auch immer: Mir ist’s eine Freude, ihn bei seinem Tun zu beobachten – dem Experimentieren mit Klang und Sprache aus ausgewählten Youtube-Videos, dem Zusammensetzen von Spuren und Aufnehmen eigener Gitarren-Sounds.

Ich sag immer, er ist auch Künstler – nicht nur Musiker – weiß nicht, ob er das so unterschreiben würde.

Hört doch mal rein. Irgendwie hat er’s mit Heidegger.

Wenn du wächst

Wenn du wächst, wird bei jedem Schritt nach vorn von vorn oder der Seite Gegenwind zu spüren sein. Manchmal erwischt dich auch ne härtere Keule.
Es ist, als frage die Existenz: “Biste wirklich bereit?”

Für mich gibt’s keine Alternative. Gerne möchte ich einen kleinen Unterschied in der Welt machen.

My beautiful picture

Es kann größer und schöner werden

In den letzten Tagen kam ich viel zum Reinspüren und Reflektieren. Mir ist sehr bewusst geworden, dass dieses Jahrzehnt sich in Kürze dem Ende nähert. In einem meiner vielen Notizbücher fand ich einen Eintrag aus den ersten Januartagen diesen Jahres.

Darin stand unter anderem, ich wolle noch mutiger werden dieses Jahr, noch schonungslos ehrlicher: mich noch mehr zeigen, Texte schreiben, die direkt aus mir heraussprudeln, meine Wahrheit aussprechen, auch auf die Gefahr hin, dass es dem einen oder anderen nicht “gut reinlaufen wird”, es auch kritische Stimmen geben wird. Mein Wunsch war und ist es, andere mit meinen Zeilen anzustecken und auch mit innovativen, kühnen Gedanken zu konfrontieren.

Dazu möchte ich auch hier & heute nochmal ermutigen: Ich glaube, wir alle können das Leben noch viel spielerischer nehmen, auch mal etwas riskieren, Fehler machen. Und vor allem: uns in unserer Verletzlichkeit zeigen, Nähe und Intimität zulassen, wenn wir es wollen.

Natürlich machen wir es nicht jedem recht. Das muss auch gar nicht. Vor Jahren noch war ich ein “people’s pleaser” (wie Stefan Hiene so schön sagt): Ich wollte von möglichst vielen gemocht werden, möglichst wenig anecken. Davon komme ich immer mehr weg.

Mittlerweile mache ich die Erfahrung: Je mehr wir uns trauen, je öfter wir uns auf liebevolle Weise verschenken, je stärker wir andere anstecken mit unseren Gaben und Talenten, umso reicher und vielfältiger beschenkt uns das Leben.

Dieses Jahr bin ich schon ein großes Stück gegangen, doch es kann auf unserem Herzensweg immer noch größer und schöner werden.

In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende uns allen!

Das Schreiben: nach wie vor meins

Einen wunderschönen Tag!
Heute morgen im Bett dachte ich nach. Über das was mir gerade wichtig ist, was sich wie entwickelt hat die letzte Zeit.
Dabei fiel mir auf, dass im letzten halben Jahr die tiefe Beschäftigung mit den Ölen mein Leben sehr bereichert hat.
Und dann dachte ich: Das Schreiben, das Ausdrücken über Worte, ist nach wie vor sehr meins.
Ich fühle Stolz und Freude, dass mein Seisofrei-Blog nun schon dreieinhalb Jahre am Leben ist und nach wie vor – auch ohne dass ich dafür ständig werbe – frequentiert besucht wird.
Auch dank ich Euch, dass Ihr hier immer mal wieder vorbei schaut! Fühlt Euch ruhig eingeladen, hin und wieder zu kommentieren und mit mir in den Austausch zu kommen. Und für alle “Neulinge”:
Ich schreibe über das Leben, mein Leben, über Kommunikation, Kommunikationsschwierigkeiten, über Boebachtungen, was unser Miteinander angeht, über Schatten, Tod, Tabus.
All dies findet ihr unter “Lebenskunst-Texte”.
Darüber hinaus gibt es allerlei Anregungen, beispielweise zu Kundalini-Yoga und den ätherischen Ölen.
Hier ist mein Blog, habt’s gut!

Wenn wir uns unverhüllt zeigen können

Die Seele atmet auf, wenn wir Zeit mit Menschen verbringen, denen gegenüber wir uns unherhüllt zeigen können.
Einmal im Jahr begebe ich mich auf Reise mit sehr liebgewonnenen Frauen, die ich im Kontext Kundalini-Yoga kennen gelernt habe. Mittlerweile ist uns das Miteinander, das bloße Sein, Lachen, Austauschen, am Feuer sitzen und spontan Rituale vollziehen wichtiger als die gemeinsame Yoga-Praxis.
Was hier an Wissen, Frauen-Weisheit & -Erfahrung, an Impulsen, gutem, leckerem Essen, genialem Lese-, Riech-, Hörstoff zusammen kommt, ist enorm.
Möchte ich nicht mehr missen & kann ich jeder Frau empfehlen, die in ihrem Alltag viele Bälle jongliert.

Verletzen und verletzt werden

Die Autorin und Körperforscherin Ilan Stephanie hat mich mit ihrem Beitrag über die Frage “Können wir kommunizieren, ohne zu verletzen?” voll geflasht.

“Warum interessiert uns, unsere Wahrheit so auszudrücken, dass wir niemanden verletzen?”
Wir wollen nicht angegangen, nicht kritisiert werden für unsere Wahrheit. Ein “Wir wollen aber den anderen nicht verletzen” klingt nach einem hehren Ziel, doch dadrunter liegt meist eine Motivation von Angst. Wir kommen um die Punkte Verwundung, Verletztheit und jemanden verletzen können, verletzt werden können, nicht drum herum. Es ist nicht möglich, niemanden zu verletzen.

Und was ich auch mitgenommen habe aus dem Beitrag (siehe Video):

“Was viel unterschätzt wird, ist die Energie, mit der wir Dinge sagen” so Ilan. Wir kommunizieren hauptsächlich unterhalb von Worten. Stimmt total! So erspüren wir auch sehr deutlich die Energie, die manchmal – das meine ich auch schon hin und wieder erlebt zu haben – nicht zum Gesagten passt: Manch in der Tiefe passiv-aggressives Sein, manche Feindlichkeit wird unter Umständen geschickt mit Zucker übergossen. Wenn wir feinfühlig sind, enttarnen wir dies schnell und können dann entscheiden, ob und welche Energie wir in die Kommunikation stecken. Spannendes Thema!

Heidegger mal anders

Mein Mann experimentiert zur Zeit gerne mit Ausschnitten aus Heidegger-Reden und verschiedenen (Gitarren-) Sounds. Wahnsinnig viel möchte und kann ich an dieser Stelle nicht sagen: Finde, das zu Hördende spricht für sich.

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