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Erlebtes & Belebendes

Ent-Wickeln, wie bei einer Garnspule

Ihr Lieben da draußen, ich wünsche Euch einen wunderbaren, klaren Start in dieses noch so frische Jahr! Möget Ihr es in Eurem Sinne beginnen. Ich selbst starte mit Neugier und Freude, spüre ich.

Lange habe ich hier keinen Text mehr in Artikel-Länge veröffentlicht. Mir war eher danach, im “wahren” Analog-Leben und auch auf Facebook in einen lebendigen, mich weiterbringenden Austausch zu kommen. Oft verhält es sich ja auch so, dass sich in äußerlich stilleren, mal anders als sonst gestalteten Phasen sehrwohl einiges tut.

So habe ich für mich noch klarer feststellen können, dass ich nicht “nur” mit Schriftzeilen zum bewussteren, mutigen Leben anstecken, sondern auch weitere “Seins-Formen” und Kanäle nutzen kann, um mich auszudrücken und zu verschenken: Im Herbst habe ich angefangen, Kundalini Yoga zu unterrichten, was mir erstaunlich viel Freude macht und mich zutiefst erfüllt. Seitdem kommt es gehäuft zu Situationen, in denen mein Wissen und meine Erfahrung zu dieser Technologie immer öfter erfragt werden.

“Das Universum lauscht”, sprich es antwortet, wenn wir uns neu hinauswagen und wirklich unseren Weg gehen. Wir können auch sagen: Unser Unterbewusstsein oder unser Beweisführer hört uns und unseren Wünschen zu und wird uns in entsprechende Richtungen lenken. Der Sinn offenbart sich, so meine Erfahrung, mit jedem mutigen Schritt, den wir gehen – gerne auch sanft und sachte. Gelenkt von dem, was uns anspricht, können wir langsame und behutsame Veränderung bewirken. Ent-Wickeln ist vergleichbar mit einer Garnspule, bei der am Schluss nur der Kern, das Herz, übrigbleibt. Danke, Harry, für dieses wunderschöne und hilfreiche Bild!

Meine ätherische-Öle-Leidenschaft will auch immer mehr gelebt und geteilt werden. Hier Verbindungen zu schaffen – zur Yoga- und Meditationspraxis, zum Schreiben, zur bewussten Alltagsgestaltung – wird mir immer mehr zum Anliegen und zur Aufgabe.

Musik ist und bleibt mein mir und anderen dienliches Medium, durch welches Selbstwirksamkeit und –wert und tiefe Verbindung untereinander erfahren werden können. Immer öfter spüre ich: Es reicht auch, einfach da zu sein, präsent im jeweiligen Moment, lang und tief atmend, sich selbst in eine höhere Schwingung bringend, um andere zu erreichen und zu erheben. Letztere ist eine der für mich kostbarsten Erfahrungen, die ich im vergangenen Jahr machen konnte. In mir ist viel Optimismus, eine sehr positive Einstellung zum Leben. Mit dieser Haltung möchte ich sein und leben und liebend gern auch für andere da sein. Vorausgesetzt, ich finde mich in Situationen wieder, in denen ich einfach ich selbst sein kann, in denen niemand versucht, Kontrolle über mich zu haben. Als freier Geist, der es liebt, im Fluss des Lebens zu sein, ist mir dies besonders wichtig.

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, noch stärker als bisher zu den richtigen Dingen “ja” zu sagen und weiter meinem Bauchgefühl zu folgen. Was auch meins ist und sicher immer mehr werden wird: ganz unterschiedliche Menschen zusammenzubringen, on- & offline, um ein starkes Feld zu schaffen, in welchem sich ehrlich und tiefgehend ausgetauscht werden kann.

Sicher werde ich mich noch “schonungslos ehrlicher” ausdrücken und meinem Instinkt auch für delikate persönliche und gesellschaftliche Themen folgen. Die Vergangenheit zeigte mir, dass ich einen ganz guten Riecher für Tabu- und Triggerthemen und auch neue Themen habe, in die ich andere immer wieder gerne einführe. Falls jemand schon einmal etwas vom Human Design System gehört hat – aufgepasst, jetzt wird’s abgefahren: Mir wohnt das sog. “Tor des Erregenden” inne, sprich die Gabe, Überraschungen zu bewirken.

Na dann, ich bin selbst gespannt.

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  1. Dietlind Rodehorst

    Liebe Carolin,
    schön, dass das neue Jahr mit einem Blog von dir beginnt.
    Interessant finde ich, dass während du dir vornimmst, zu den richtigen Dingen “ja” zu sagen, ich mir gerade vorgenommen habe, zu den Dingen, die mir zu viel werden, die nicht mehr meins sind, “nein” zu sagen. Bin gespannt, was das für Entwicklungen in diesem Jahr nehmen wird.

    Liebe Grüße Dietlind

    • Carolin

      Liebe Dietlind, ich danke dir von Herzen & kann dieses “Schauen wann Nein”und es dann auch aussprechen sehr gut nachvollziehen. Glaube, letzten Endes gehört das beides zusammen.
      Mir ist es wichtig zu den richtigen Dingen “ja” zu sagen (sprich an anderer Stelle natürlich auch “nein”).
      Auch geht dieser Aspekt auf besagtes Human Design zurück, mit dem ich mich gerade wieder intensiver auseinandersetze. Das “Ja-Sagen” ist sozusagen meine Hauptenergie (meine Sonne ist in der 29, der Energie des “Ja-Sagens” – ich weiß, es klingt schräg).
      Ich kenne das auch von mir: Ich sage zu schnell “ja” und fühle mich dann verpflichtet. Für mich ist’s wichtig, dass ich “ja” sage, wie es mir entspricht: aus dem Bauch heraus.
      Herzlichen Gruß zu dir!

  2. Liebe Carolin,
    deine Fähigkeit, meinen “Nerv” zu treffen, hast du auch ins Neue Jahr mitgenommen! Auch ich habe den Impuls für dieses Jahr, noch viel mehr ich selbst zu werden und das auch viel klarer nach außen zu leben und zu zeigen.
    Das Bild des “Ent-Wickelns” finde ich dabei sehr passend. Auch in dem Sinn, dass, je mehr “Garn” verschwindet, umso deutlicher das Eigene, die Substanz zum Vorschein kommt. Aber geht dadurch nicht auch ein Stück Schutz verloren? Nur mal so in den Raum geworfen…Herzlichst, Eckhard

    • Carolin

      Lieber Eckhard, wir hatten ja schon einen spannenden Austausch auf Facebook darüber: Während du das Garn als versinnbildlichte Hülle betrachtest, hatte ich eher das Bild von alten Mustern, Konditionierungen,Panzern, die uns umgeben und natürlich in bestimmten Lebensphasen – gerade als Heranwachsende – Sinn machen. Ich zitiere mal meinen Text: ” Ich glaube jedoch, dass es nichts zu schützen gibt, oder anders: Wir können uns an jeder Stelle der Garnrolle Schutz, Rückzug zukommen lassen – wenn wir das wollen. Vielleicht haben wir alle Angst, in unsere volle Kraft & Größe zu kommen, wenn das Herz der Rolle plötzlich voll sichtbar in die Welt strahlt? Oder wir haben Angst, uns ganz zu zeigen, so wir wirklich sind, das könnte ja abgelehnt werden…Harry gab mir auch mal folgendes Bild: Ja, du fällst – doch ins Unendliche, du schlägst nicht auf. Das fand ich auch sehr schön.” Alles Liebe zu dir!

  3. Liebe Caroline!
    Es ist so schön, wie nahe du mir in deinen Texten kommst. Ich habe das Gefühl, dich vor mir zu haben und heute beim Lesen haben mich sogar deine Atemzüge berührt. Worte aus der Tiefe haben eine atemberaubende Kraft.
    Alles Liebe und nur das Beste!
    Alfredo

    • Carolin

      Ja, Alfredo, das stimmt: Worte aus der Tiefe haben eine atemberaubende Kraft. Ich danke dir. Und freue mich sehr, dass ich dich zu berühren und bewegen vermag. Alles Gute für dich und dein 2019!

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