Dieser kürzlich veröffentlichte Facebook-Beitrag von mir rief viel Resonanz hervor – offenbar ein fettes Thema für viele. Ich möchte ihn auch hier teilen:

Komischerweise habe ich viele Jahre, Jahrzehnte, damit zugebracht, möglichst von vielen gemocht zu werden. Vermutlich ist das „normal“: Das „Dazugehören-Wollen“, der Mensch als Herdentier.
Glücklicherweise hat sich das gedreht: Nun erlebe ich es als „normal“, auch anzuecken, zu irritieren, nicht gemocht zu werden. Und merke, dass dieses Anstupsen, -ecken, -stoßen total zu meiner Natur gehört: Ich bin gar nicht so lieb, wie ich lange dachte. Meine Herzlichkeit, die einen großen Platz in mir einnimmt, bekommt mit dem Zeigen von Ecken & Kanten auch ein viel schöneres, echteres Gewand.
Veit Lindau sagte einmal,

„wenn du den Kopf aus der Herde hebst, werden wesentlich mehr Menschen auf dich aufmerksam. Viele werden dich mögen und einige nicht. Das ist gesund. Es ist unmöglich, allen zu gefallen.

In diesem Sinn: Mut zum Mut.