seisofrei-lebenskunst

Erlebtes & Belebendes

Kommunikation und Öle

Wahrhaftige Kommunikation ist eins meiner liebsten Themen.

Wir können unsere Kommunikation auch mit ätherischen Ölen – viele haben sicher Lavendel im Haus – unterstützen. Heute möchte ich Euch auf die feinen Unterschiede von Lavendel und Spearmint (Grüne Minze) aufmerksam machen. Und über ihre energetische Wirkung sprechen.

Lavendel, das „Öl der Kommunikation“ kann uns dabei unterstützen, unsere ganz eigene Wahrheit zum Ausdruck zu bringen. Es hilft uns, wenn wir uns unsicher, ungeliebt, blockiert fühlen. Auch heißt es, die Schwingung von Lavendel unterstützt dabei, Eifersucht loszulassen und Negativität von außen abzuhalten.

Lavendelöl arbeitet mehr auf der Herz-Ebene (Yin), während Spearmint, das „Öl der bewussten Sprache“, eher für die Yang-Komponente steht – für sehr klares, messerscharfes Kommunizieren, was auch manchmal gefragt ist. Sehr feinsinnige Menschen dürfen aufpassen, wenn sie mit der Grünen Minze arbeiten: Es kann sein, dass wir plötzlich sehr klar nach außen kommunizieren, für uns und andere überraschend.
Spearmint kann uns Selbstvertrauen schenken, wenn wir dazu neigen, uns unterkriegen zu lassen. Spearmint unterstützt uns, unsere Stimme zu erheben – sehr klar für uns zu gehen. Auch wunderbar geeignet für Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen – Redner, Musiker, und ggf. mit Lampenfieber zu tun haben. Mir richtet es auf und aus bei einem Klavierauftritt.

Ich kombiniere auch gerne beide Öle – im Diffuser oder mit Trägeröl auf dem Kehlchakra aufgetragen.

Experimentiert mal mit den Ölen in Sachen Kommunikation!

*Werbung ohne Auftrag

Meine ganze Größe

Gestern schoss mir ein Satz durch’s System:
“Meine ganze Größe braucht mich jetzt.”
Im Sinne von: Jetzt ist es an der Zeit, mich voll einzubringen, jedem Impuls sofort zu folgen. Keine Zeit, keine Lust mich zu deckeln. Rausgeben, Gutes tun.
Natürlich auch keine Gefühle deckeln – nein, ich finde auch vieles gerad doof. Bin ein sehr freiheitsliebender Mensch.
Doch ich mache tatsächlich gerad das beste draus. Und lasse auch viel Neues entstehen – hab ein paar schöne Ideen.
Deine ganze Größe braucht auch dich jetzt.

Fühle mich befriedet

Ich nehme mir bewusst sehr viel Zeit, um zu spüren, mich zu nähren und gleichzeitig den Raum für andere zu halten. Jetzt ist die Zeit da. Jetzt bin ich da, einfach präsent. Eine derartige Ruhe ist gerad fühlbar, mein Atem ist erstaunlich tief, mein Herz weit. Ich spüre Mitgefühl, Sentimentalität, Berührt-Sein. Und ich fühle mich befriedet, in Frieden. Aus diesem Frieden heraus kann ich in mich lauschen und mich fragen: Was brauche ich gerade, was brauchen andere?
Meine ganze Größe braucht mich jetzt.

Carolin entspannt

Starke Drachenenergie

Jetzt, da gefühlt viel Zeit vorhanden ist (ja ich, weiß: Wir alle haben 24 Stunden:-)), faltet Sohnemann auch wieder mehr. Ich liebe seine Drachen. Ursprünglich sollte es ein Einhorn werden, doch kam er leider an einer Stelle nicht weiter.

Wer das sieht und liest: Fühl dich geherzt und bestärkt. Geliebt. Ich spüre ein klare, wache, kraftvolle Energie und Zuversicht in mir dieser Tage. Gleichzeitig habe ich Mitgefühl für die unterschiedlichsten Empfindungen, für Wellen der Angst und Überforderung. In diesen Tagen werden erstaunliche Kräfte in mir frei. Ich habe das Gefühl, mein tiefes Reflektieren und Reinspüren seit Jahren, gepaart mit meiner Kundalini-Yoga-Praxis und anderen Helferlein, zahlen sich jetzt besonders aus: Ich kann von einer ruhigen, starken und klaren Warte aus dienen.
Jetzt heißt es für mich auch, unterstützen wo ich unterstützen kann. Auch das beobachte ich gerade im Feld, es fällt mir auf und freut mich, dass viele bereit sind, etwas zu geben. Gehabt Euch wohl.

Black Pepper – das Öl der Demaskierung

Black Pepper, Pfefferöl, das „Öl der Demaskierung“ gefällt mir in dieser Zeit in vielerlei Hinsicht besonders gut:
Zum einen stärkt das durch Wasserdampfdestillation aus der Frucht gewonnene Öl unser Immunsystem, zum anderen ist das Thema „unmasking, Demaskierung“ auch klasse und schlicht gerad dran: Wahrheiten kommen ans Licht, wir alle bewegen uns durch tiefe Schatten.

Black Pepper schenkt Mut, Wärme und Energie bei Ängstlichkeit, Verstimmtheit und depressiven Verstimmungen. Darüber hinaus wirkt es aphrodisisch und konzentrationsfördernd. Ich gebe es gerne in den Diffuser, zum Beispiel zusammen mit einem Zitrusöl wie Bergamotte oder Limette. Auch im Porridge ist es hervorragend (mit einem Zahnstocher hineintunken und die Spitze in den Brei rühren). In einen Porridge kann man im Übrigen auch wunderbar etwas Zitronen-, Zimt- und Kardamom-Öl geben.

Um das Immunsystem zu stärken, kann 1 Tropfen Pfefferöl zusammen mit 1-2 Tropfen Oregano, 1-2 Tropfen Zitrone, 1-2 Tropfen der schützenden On Guard-Mischung in eine Kapsel gegeben werden, die dann mit Wasser eingenommen wird.
Black Pepper wirkt antibakteriell, appetitanregend, durchblutungsfördernd, virenbekämpfend und verdauungsfördernd.

An sehr kalten Wintertagen, wenn ich wieder die warme Heizungsluft betrete, gebe ich mir oft Pfefferöl mit Trägeröl auf die Hände und massiere sie.


„The fiery vibration of black pepper helps burn away negative emotions by shining a bright light into the darkness“ (aus: „The Essential Guide to aromatherapy and vibrational healing“, Margaret Ann Lembo).

Sanftheit und Stärke

Sicher kennst du das: Mit bestimmten Wörtern und Begrifflichkeiten hast du deine Schwierigkeiten. Das Wort „Macht“ ist bei vielen negativ konnotiert. Wenn ich den Satz „Ich will führen“ denke und in mir schwingen lasse, kommen immer noch diverse Zweifel und Limitierungen in mir hoch. Wenn ich mir erlaube, zu sagen „Ich will führen – mich, andere, zum Wohle aller“ beruhigt sich mein System wieder, es wird weit in mir.
Viele von uns haben an zahlreichen Punkten, zu unterschiedlichen Zeiten Macht abgegeben. Sich Macht zurückzuholen, in seine Eigenmacht zu kommen, erlebe ich als das schönste und befreiendste, was es gibt für mich. Dort wo unsere größte Angst sitzt, sitzt vermutlich gleichzeitig unsere Bestimmung. Oder anders: Wogegen wir uns sträuben, z. B. ein Vorangehen, ein Führen im Sinne von 100% für sich einstehen und Leuchtturm sein, berauben wir uns unserer Kraft.

Wo bist du brillant, was ist genau deins?
Mir wird bewusst, es ist die Verbindung von meiner Sanftheit mit meiner Stärke. Ich gehe sanft durch die Welt und meine eigene Tiefe, gelenkt von dem was mich ruft und bewirke behutsame Veränderung.

Magnolie für Ausgleich und Mitgefühl

Ich nutze ätherische Öle wie zum Beispiel Rose, Neroli (Orangenblüte), Jasmin und nun auch Magnolie als Parfum. Manchmal lieb ich auch die etwas schwerere Süße von Ylang Ylang, doch meist tendiere ich dazu, letzteres zu kombinieren, mit Grüner Minze beispielsweise.

Magnolie wird in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt, um dem Körper ein Gefühl des Gleichgewichts zu schenken.  Und genauso nehme ich den blumig-süß-warmen Duft auch wahr: enorm ausgleichend. Gleichzeitig erhebend und erfrischend. Es heißt darüber hinaus, Magnolien-Öl stärke das Mitgefühl – eine Qualität, die wir alle dieser Tage ganz besonders brauchen, finde ich. Mitgefühl und Hingabe. Akzeptanz dessen, was ist und was uns gegebenenfalls gerade in unserer Freiheit einschränkt.

Magnolien-Öl wird mittels Wasserdampfdestillation aus den Blüten gewonnen – ich liebe die Periode, in der hierzulande Magnolien in voller Pracht blühen und uns erheitern. Noch etwas Interessantes zum Magnolien-Öl: Es besteht wie auch Lavendel und Bergamotte in erster Linie aus Linalool, einem Bestandteil, der beruhigend und wohltuend wirken kann.

Der Touch von doTERRA enthält fraktioniertes Kokosöl und kann wunderbar auch in die tägliche Hautpflege integriert werden: Es spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut. Das werde ich in den kommenden Tagen verstärkt testen.

*Werbung ohne Auftrag

Wer Näheres erfahren möchte, auch zum Erwerb der Öle, kann mich gerne anschreiben!

Größer als meine Angst

Egal was im Außen und auch im Innen geschieht: Dies ist schlussendlich immer wieder meine Erkenntnis. Wenn ich ruhig in mir selbst bin, mir meinen Inhalt ganz tief anschauen und auf ihn hören kann, wenn ich mir erlaube, zum Vorschein zu springen, fühle ich mich frei. Ich liebe es, mich für die tiefen, frohen Kräfte zu öffnen, die nach oben sprudeln wollen. Herrlich frei und ungehindert.

Sei gut mit dir

Was ich immer wieder und zur Zeit besonders wahrnehme:
ein vielerorts unruhiges, unsicheres Sein.
Noch bewusster als bisher schaue ich Menschen, fremden sowie vertrauen, ins Gesicht und verschenke ein Lächeln oder kurzen Plausch.
Turbulente Tage und Zeiten wird es immer geben; was mir enorm hilft, sind: Mich-Zentrieren im Alleinsein, viel Meditieren, Rituale der Selbstzuwendung, Yoga-Übungen/ Kriyas für ein starkes Nervensystem und das morgendliche Kaltduschen.
Sei gut mit dir, fülle dich auf und gebe dort, wo du gebraucht wirst!

Durch die Unterwelt

Manchmal wiederholen sich Situationen, in denen uns das Leben erneut auffordert, etwas zu fühlen, zu erkennen und zu wandeln. Schattenanteile unserer selbst tauchen zum wiederholten Male auf – Aspekte, die wir überwunden und integriert glaubten. Das Leben selbst, der Alltag holt immer wieder Anteile in uns hervor, die wir offenbar weiterhin gut gedeckelt in uns tragen – altes Zeug, welches wir nicht mögen, welches unsere Widersprüchlichkeiten, unsere ganze Ambivalenz zum Ausdruck bringt.

Es ist, als würden wir mehrere Schichten ein- und derselben uns unangenehmen Thematik in uns tragen. Die Einladung, eine weitere Schicht zu erkennen, zu fühlen und abzutragen, nehmen wir meistens ungern an: Lieber wieder schnell weg, alternativ: zurückschießen. Doch bitte nicht fühlen. Mir sagte vor ungefähr drei Jahren mal ein sehr fähiger Astrologe (danke, Harry!), mein Weg führe durch meine Tiefen, durch die Unterwelt, den Morast. Gefreut habe ich mich damals nicht über diese Ansage, doch instinktiv spürte ich die ihr innewohnende Wahrheit.

Jeder trägt Seiten in sich, die er ungern zeigen mag. Jeder hat dünnhäutige Tage, an denen innere Schleusen leicht geöffnet sind – doch immer noch weit genug, um Fragen oder nur einzelne Wörter des anderen etwas auslösen zu lassen. Manchmal auch unerwartet heftig. Wenn du gräbst oder einfach ganz still wirst – nach einem sogenannten Trigger-Moment zum Beispiel – wirst du Bilder und Sätze in dir entdecken. Sätze wie zum Beispiel “Ich bin dumm” oder “Ich werde nicht ernst genommen” oder “Ich hab das nicht verdient”. Es lohnt sich, diesen Sätzen auf die Schliche zu kommen, mit ihnen zu spielen: Dich zu fragen, was sie auslösen, wo sie im Körper spürbar oder verankert sind oder auch, welche positiven Aspekte, welcher Spielraum in diesen Annahmen steckt. Bei “Dummheit” zum Beispiel schwingt kindliche Unbedarftheit, Offenheit und Lernfähigkeit mit. Wenn wir all das an und in uns auch in Ordnung finden, es vielleicht sogar lieben können, wird das Leben uns reich beschenken.

Mit unserer Selbstzuwendung gelingt es uns zunehmend müheloser, auch anderen – selbst wenn wir spüren, dass sie gerade irgend etwas an uns auszusetzen haben – wohlwollender zu begegnen. Dieses Übungs- und Lernfeld betrete ich immer wieder emsig von Neuem. An manchen Tagen bin ich müde oder genervt davon, auch braucht mein System Pause. Kürzlich konnte ich wieder ein paar Tage bei meiner Schwester am Meer verbringen – diese helfen mir, mich wieder in mir selbst zu verankern, in Gegenwart eines mich gänzlich liebenden Menschen. Ein solches Sein und Miteinander ist Nährboden für Prozesse der Selbstreflexion und -entwicklung. Zutiefst dankbar und gewissermaßen wieder neu bin ich nun imstande, diese Zeilen zu schreiben.

Und natürlich ist jeder eingeladen, seine eigenen Schatten zu ergründen. Es bringt nichts, sich mit seinem Gegenüber zu sehr zu  verhakeln, sich hineinziehen zu lassen in die (Schatten-) Welt des anderen. Wir dürfen selbst auch sehr achtsam sein, wie es um uns bestellt ist, ob wir gerade einen anderen in unsere Geschichte hineinziehen. Berührbar zu sein für die Belange und die Innenwelten des anderen ist wunderschön. So können Nähe und Intimität entstehen. Doch manchmal – in übermüdeten, reizüberfluteten Momenten – treffen auch zwei Egos aufeinander und jeder versucht, eher zu senden als zu empfangen und letzten Endes möglichst gut dazustehen. Was ich mehr und mehr ablegen möchte: die Angst, Fehler zu machen. Wenn wir keine Angst haben, Fehler zu machen, können wir viel lernen – über uns, den anderen.

Wir dürfen wählen, wem oder was wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Oft kippt die Kommunikation, und wir landen in Themen, die wir gar nicht zu beleuchten, zu teilen beabsichtigten. Meinen Fokus kann ich immer wieder schärfen und auch schützen: die Taschenlampe herausholen und nur das anstrahlen, was wirklich gerade Sinn macht, hervorgeholt zu werden.

Seite 1 von 20

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén