seisofrei-lebenskunst

Erlebtes & Belebendes

Mit-Freuen ist klüger

Warum auch immer, versammeln sich Menschen eher um’s Leid: Es scheint leichter, sich um den Misserfolg, das Leidvolle des anderen zu scharen – ihn zu bemitleiden, wohlmöglich noch Rat zu erteilen – als schlicht in die (Mit-) Freude zu gehen, zu sagen: “Wie geil ist das denn!”.
Sicher hat dies viel mit Neid zu tun, mit einem sich nicht vollständig leben. Ich kenne das auch – ganz selten passiert’s mir noch. Doch immer weniger. Sich Mit-Freuen mit anderen ist nicht nur schöner, sondern auch so viel klüger, da wir den Teil in uns aktivieren, der sich mit Freude (auf)füllt und uns hilft, in unsere eigene Größe zu kommen.

Ehrlich gesprochen schnuppe

Meine Schwester nannte mich neulich liebevoll einen Taburüttler.
Ich glaube tatsächlich, dass es in mir liegt und vielleicht auch ein Stück meine Aufgabe ist – im Sinne eines inneren Rufes – an Bestehendem zu ziehen und zu zuckeln. Zur ganz eigenen Lebensmethode und eigenen Lösungen zu stehen und diese für sich zu finden.

So schreibe ich sehr gern über „Triggerthemen“ (danke Harry für diesen Ausdruck!) und lebe meine Individualität zunehmend freier. Gleichzeitig auch liebender und ich glaube großherzig, denn ich bin bemüht, jedem Tierchen sein Pläsierchen zu lassen.

In Klatsch- und Tratsch-Ecken wird man mich nicht finden, und wie jeder sein Weihnachten feiert oder sein (Familien-) Leben gestaltet, ist mir ehrlich gesprochen schnuppe.
Meine Eltern waren selbst sehr eigen und auch unterschiedlich, und auch meine jetzige kleine Familie besteht aus drei eigenwilligen Typen, die sowohl jeder für sich als auch gemeinsam kreativ Wege beschreiten, die sicher hin und wieder aus der Art schlagen.
Ich finde es schön, wenn Menschen „ihrs“ leben und anderen selbiges zugestehen.
Alles Liebe zu Euch!

Heidegger – zu hoch

Die – ich nenne es mal – Musikprojekte meines Mannes teile ich nur deshalb selten, da ich befürchte, dass Nachfragen kommen, die ich nicht beantworten kann.

Wie auch immer: Mir ist’s eine Freude, ihn bei seinem Tun zu beobachten – dem Experimentieren mit Klang und Sprache aus ausgewählten Youtube-Videos, dem Zusammensetzen von Spuren und Aufnehmen eigener Gitarren-Sounds.

Ich sag immer, er ist auch Künstler – nicht nur Musiker – weiß nicht, ob er das so unterschreiben würde.

Hört doch mal rein. Irgendwie hat er’s mit Heidegger.

Nelke – Öl der Abgrenzung

In der kalten Jahreszeit schätze ich das ätherische Öl der Nelke (Clove) besonders:
Es wärmt nicht nur meine Seele, sondern auch den ganzen Körper. Oft friert es mich, ich habe ähnlich wie mein Papa ein Thema mit kalten Händen und Füßen. Gerne gebe ich etwas Trägeröl plus 1-2 Tropfen Nelkenöl in meine Hand und massiere meine Füße damit ein. Mir wird’s in der Tat sofort wärmer.

Nelke ist das „Öl der Abgrenzung“ – auch eins meiner Themen, daher sehr passend. Und sicher für die eine oder den anderen – insbesondere in der bevorstehenden Weihnachtszeit – auch Thema!
Nelke hilft dir dabei, dein „Nein“ deutlich nach außen zu transportieren, es macht dich stark. Es stärkt dein Selbstvertrauen und unterstützt dich dabei, dein Energieniveau zu heben. Es erlaubt, unterstützt dich darin, in deine eigene Kraft zu treten. Nelke ist auch Bestandteil der schützenden On Guard-Mischung – für mich gerade dieser Tage zentrale Öle, die ich fast täglich nutze.

Unser Sohn hat momentan Schwierigkeiten mit einem halblosen Backen-Milchzahn. Gebe ich etwas Nelkenöl mit Hilfe eines Wattestäbchens auf die betroffene Stelle, so lindert dies seinen Schmerz.

Nelkenöl hilft außerdem bei Magen-Darm-Beschwerden, Verdauungsstörungen und körperlichen Verspannungen. Oft stehen wir sehr verkrampft – gerade wenn’s uns friert – mit hochgezogenen Schultern, so dass uns der Nacken, der eh bei vielen sehr verspannt ist, schmerzt. Nelkenöl – zusammen mit Trägeröl aufgetragen – hilft uns, unser System zu lockern.
Kann ich dir total empfehlen, wenn dich eins der Themen anspricht!


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Ins Vertrauen kommen

Heute habe ich zwei Herzöle im Diffuser: Geranium, das “Öl der Liebe und des Vertrauens” und Marjoram, das “Öl der Verbindung und der Beziehung”.

Geranium schenkt Mut und Vertrauen – insbesondere in Zeiten von Ungewissheit oder weinerlicher Dünnhäutigkeit. Es unterstützt emotionale Heilung und Vergebung. Umhüllt und ummantelt mich und meine Haut liebevoll.

Marjoram hilft ebenso dabei, wieder ins Vertrauen zu kommen. Ich fange gerad erst an, mit diesem Öl zu arbeiten. Es heißt, Marjoram unterstütze uns dabei, Menschen ins Leben zu lassen, die uns helfen, zu wachsen.
Und was ich auch schön finde – mit dieser Energie verbinde ich mich derzeit: Es bricht die Mauern um unser Herz auf, die uns daran hindern, uns dem Leben zu öffnen.

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Sich selbst ermächtigen

Die Arbeit mit den therapeutischen ätherischen Ölen von doTERRA macht mir immer mehr Freude: Leidenschaftlich gern berate ich dich, deine dir dienlichen Öle zu finden – für mehr Entspannung, Fokus, Erdung, Sich-und-andere-Erheben und vieles mehr. Die reinen, hochwertigen Öle, die auch innerlich eingenommen werden können, sind für mich ein Segen: Ich kann mein System reinigen, meine Seele nähren, mein Immunsystem auf sanfte Weise stärken, mich in Sachen Gesundheitsprophylaxe auf so schöne Weise selbst ermächtigen.

Hast du Lust mich zu kontaktieren und mit der Welt der ätherischen Öle in Kontakt zu kommen, dir etwas wahrlich Gutes zu tun? Dann zögere nicht – jetzt, Mitte November, ist eine hervorragende Zeit hierfür!

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Wenn du wächst

Wenn du wächst, wird bei jedem Schritt nach vorn von vorn oder der Seite Gegenwind zu spüren sein. Manchmal erwischt dich auch ne härtere Keule.
Es ist, als frage die Existenz: “Biste wirklich bereit?”

Für mich gibt’s keine Alternative. Gerne möchte ich einen kleinen Unterschied in der Welt machen.

My beautiful picture

Auf und ab und vor allem tief

Mit dem Thema Grenzen habe ich mich schon oft und ausgiebig auseinander gesetzt. Ich entdecke hier immer Neues: Noch viel häufiger kann ich Grenzen setzen, wenn sie benötigt werden. Für ein „Nein“ glaube ich immer noch hin und wieder, mich rechtfertigen oder zumindest erklären zu müssen. Doch nein: Es ist vollkommen in Ordnung, nein zu sagen.

In den letzten Wochen und Tagen schaue ich nochmal genauer hin, wenn es darum geht, meine Zeit mir entsprechend zu gestalten und zu füllen. Auf meine erste Bauchreaktion kann ich mich stets verlassen. Oft bügelt mein Verstand jedoch über einen ersten Impuls hinweg („Ach, das kannst du doch machen, da freut sich der andere, „Das passt schon noch“). Menschen ticken schlicht unterschiedlich. Oder leben ein vollkommen anderes Leben als man selbst. Ich habe sehr liebgewonnene Menschen in meinem Feld, die einen komplett anderen Lebenswandel haben als ich: Manch eine hat irre viel Freizeit, wenig Pflichten. Das kann sie ja auch, doch ich selbst reagiere allergisch, wenn ich das Gefühl bekomme, jemand greift arg auf mich und meine Zeit zu – nicht berücksichtigend, dass mein Leben ganz andere Dinge und Aufgaben beinhaltet oder dass ich in jedem Moment nicht die Kraft habe, um dem Wunsch des anderen nachzukommen.

Ich neige dazu, viele Bühnen gleichzeitig zu bespielen, es möglichst für viele angenehm und schön zu machen. Diesen Zug möchte ich mir unbedingt erhalten, und dennoch muss ich erst selbst aufgefüllt sein, um zu geben. Ich spüre sehr schnell, wenn ein Kontakt sich als anstrengend und kompliziert gestaltet – insbesondere auch in meiner Arbeit mit den ätherischen Ölen. Gerne gebe ich Impulse raus und berate so gut ich kann, doch nimmt der andere zu viel meiner Zeit in Anspruch, setze ich eine Grenze. Die Öle-Arbeit ist ein wundervolles Übungsfeld in Sachen Persönlichkeitsentwicklung. Ich persönlich mag Worte, Zuschreibungen wie zum Beispiel „Energievampir“ oder „Zeitfresser“ nicht. Doch wenn uns diese Qualitäten begegnen, können wir besondere Achtsamkeit walten lassen.

Vor ein paar Wochen habe ich beschlossen, meinen Blog-Newsletter zu canceln. Bin hier meinem Gefühl gefolgt, es gab keine wirklich rationalen Gründe für diesen Schritt. Auch dazu möchte ich ermutigen: Wenn etwas für uns nicht mehr stimmt, sich nicht mehr richtig anfühlt, können wir es bleiben lassen. Wir müssen auch nicht stets wissen, was uns zu diesem oder jenem Schritt veranlasst. Es reicht oft ein schales Gefühl von „Das will ich nicht mehr“.

Mein Eindruck dieser Tage ist, dass viele Menschen durch tiefe, emotionale Prozesse gehen, die sie erneut mit sich und alten Wunden konfrontieren. Ich habe mir von astrologisch bewanderten Menschen sagen lassen, dass dieses Prozessieren auch Entsprechungen in der aktuellen Zeitqualität bzw. der momentanen Planetenkonstellation findet: Es scheint eine Zeit zu sein, in der wir stark gefordert sind, es emotional auf und ab und vor allem tief geht.

Oft lassen wir zu vieles in uns einströmen: Social Media, (An-)Fragen, Einladungen, Erwartungen anderer und vieles mehr. Diese Zeit fordert uns heraus, kristallklar zu werden und unsere ureigene Spur wieder aufzunehmen, sollten wir sie zwischenzeitlich verloren haben. Ich kann jeden Tag sehr bewusst starten und wirklich nur das angehen, was gerade Priorität hat. Was mich nicht ruft, lasse ich. Was ich will, tue ich. Wen ich treffen mag, treffe ich.

Nicht nur unseren Körper können wir reinigen, sondern auch unseren Geist und unser Seelisches können wir tagtäglich einem Reinigungsprozess unterziehen, in dem wir – seien es nur 3 oder 5 Minuten – täglich meditieren. Ich halte es für so enorm wichtig, sich sehr regelmäßig mit sich selbst hinzusetzen und nur zu spüren. Zu fühlen, was es gerad zu fühlen gibt. Das reicht meist schon, um wieder bei sich anzukommen. Uns nicht mehr Dienliches sollten wir aus unserem System entlassen, wenn wir weiter gehen und wachsen wollen.

Alles Gute für Euch & Eure Prozesse!

Es kann größer und schöner werden

In den letzten Tagen kam ich viel zum Reinspüren und Reflektieren. Mir ist sehr bewusst geworden, dass dieses Jahrzehnt sich in Kürze dem Ende nähert. In einem meiner vielen Notizbücher fand ich einen Eintrag aus den ersten Januartagen diesen Jahres.

Darin stand unter anderem, ich wolle noch mutiger werden dieses Jahr, noch schonungslos ehrlicher: mich noch mehr zeigen, Texte schreiben, die direkt aus mir heraussprudeln, meine Wahrheit aussprechen, auch auf die Gefahr hin, dass es dem einen oder anderen nicht “gut reinlaufen wird”, es auch kritische Stimmen geben wird. Mein Wunsch war und ist es, andere mit meinen Zeilen anzustecken und auch mit innovativen, kühnen Gedanken zu konfrontieren.

Dazu möchte ich auch hier & heute nochmal ermutigen: Ich glaube, wir alle können das Leben noch viel spielerischer nehmen, auch mal etwas riskieren, Fehler machen. Und vor allem: uns in unserer Verletzlichkeit zeigen, Nähe und Intimität zulassen, wenn wir es wollen.

Natürlich machen wir es nicht jedem recht. Das muss auch gar nicht. Vor Jahren noch war ich ein “people’s pleaser” (wie Stefan Hiene so schön sagt): Ich wollte von möglichst vielen gemocht werden, möglichst wenig anecken. Davon komme ich immer mehr weg.

Mittlerweile mache ich die Erfahrung: Je mehr wir uns trauen, je öfter wir uns auf liebevolle Weise verschenken, je stärker wir andere anstecken mit unseren Gaben und Talenten, umso reicher und vielfältiger beschenkt uns das Leben.

Dieses Jahr bin ich schon ein großes Stück gegangen, doch es kann auf unserem Herzensweg immer noch größer und schöner werden.

In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende uns allen!

Das Schreiben: nach wie vor meins

Einen wunderschönen Tag!
Heute morgen im Bett dachte ich nach. Über das was mir gerade wichtig ist, was sich wie entwickelt hat die letzte Zeit.
Dabei fiel mir auf, dass im letzten halben Jahr die tiefe Beschäftigung mit den Ölen mein Leben sehr bereichert hat.
Und dann dachte ich: Das Schreiben, das Ausdrücken über Worte, ist nach wie vor sehr meins.
Ich fühle Stolz und Freude, dass mein Seisofrei-Blog nun schon dreieinhalb Jahre am Leben ist und nach wie vor – auch ohne dass ich dafür ständig werbe – frequentiert besucht wird.
Auch dank ich Euch, dass Ihr hier immer mal wieder vorbei schaut! Fühlt Euch ruhig eingeladen, hin und wieder zu kommentieren und mit mir in den Austausch zu kommen. Und für alle “Neulinge”:
Ich schreibe über das Leben, mein Leben, über Kommunikation, Kommunikationsschwierigkeiten, über Boebachtungen, was unser Miteinander angeht, über Schatten, Tod, Tabus.
All dies findet ihr unter “Lebenskunst-Texte”.
Darüber hinaus gibt es allerlei Anregungen, beispielweise zu Kundalini-Yoga und den ätherischen Ölen.
Hier ist mein Blog, habt’s gut!

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