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Erlebtes & Belebendes

Es kann größer und schöner werden

In den letzten Tagen kam ich viel zum Reinspüren und Reflektieren. Mir ist sehr bewusst geworden, dass dieses Jahrzehnt sich in Kürze dem Ende nähert. In einem meiner vielen Notizbücher fand ich einen Eintrag aus den ersten Januartagen diesen Jahres.

Darin stand unter anderem, ich wolle noch mutiger werden dieses Jahr, noch schonungslos ehrlicher: mich noch mehr zeigen, Texte schreiben, die direkt aus mir heraussprudeln, meine Wahrheit aussprechen, auch auf die Gefahr hin, dass es dem einen oder anderen nicht “gut reinlaufen wird”, es auch kritische Stimmen geben wird. Mein Wunsch war und ist es, andere mit meinen Zeilen anzustecken und auch mit innovativen, kühnen Gedanken zu konfrontieren.

Dazu möchte ich auch hier & heute nochmal ermutigen: Ich glaube, wir alle können das Leben noch viel spielerischer nehmen, auch mal etwas riskieren, Fehler machen. Und vor allem: uns in unserer Verletzlichkeit zeigen, Nähe und Intimität zulassen, wenn wir es wollen.

Natürlich machen wir es nicht jedem recht. Das muss auch gar nicht. Vor Jahren noch war ich ein “people’s pleaser” (wie Stefan Hiene so schön sagt): Ich wollte von möglichst vielen gemocht werden, möglichst wenig anecken. Davon komme ich immer mehr weg.

Mittlerweile mache ich die Erfahrung: Je mehr wir uns trauen, je öfter wir uns auf liebevolle Weise verschenken, je stärker wir andere anstecken mit unseren Gaben und Talenten, umso reicher und vielfältiger beschenkt uns das Leben.

Dieses Jahr bin ich schon ein großes Stück gegangen, doch es kann auf unserem Herzensweg immer noch größer und schöner werden.

In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende uns allen!

Das Schreiben: nach wie vor meins

Einen wunderschönen Tag!
Heute morgen im Bett dachte ich nach. Über das was mir gerade wichtig ist, was sich wie entwickelt hat die letzte Zeit.
Dabei fiel mir auf, dass im letzten halben Jahr die tiefe Beschäftigung mit den Ölen mein Leben sehr bereichert hat.
Und dann dachte ich: Das Schreiben, das Ausdrücken über Worte, ist nach wie vor sehr meins.
Ich fühle Stolz und Freude, dass mein Seisofrei-Blog nun schon dreieinhalb Jahre am Leben ist und nach wie vor – auch ohne dass ich dafür ständig werbe – frequentiert besucht wird.
Auch dank ich Euch, dass Ihr hier immer mal wieder vorbei schaut! Fühlt Euch ruhig eingeladen, hin und wieder zu kommentieren und mit mir in den Austausch zu kommen. Und für alle “Neulinge”:
Ich schreibe über das Leben, mein Leben, über Kommunikation, Kommunikationsschwierigkeiten, über Boebachtungen, was unser Miteinander angeht, über Schatten, Tod, Tabus.
All dies findet ihr unter “Lebenskunst-Texte”.
Darüber hinaus gibt es allerlei Anregungen, beispielweise zu Kundalini-Yoga und den ätherischen Ölen.
Hier ist mein Blog, habt’s gut!

Entspanntsein mit Hilfe ätherischer Öle

In meinem aktuellen compassioner-Artikel schreibe ich darüber, was Entspannung für mich bedeutet und stelle Euch fünf Öle vor, die Euch dabei unterstützen, mehr Leichtigkeit und Entspannung zu erleben.
Habt einen möglichst angenehmen Start in die Woche! Hier in Hannover weht gerad ein starker Wind.

Zum Artikel geht es hier!

Mehr Süße im Leben

Jasmin, das Öl der „sexuellen Reinheit und Balance“ tut mir gerade sehr gut: Es ist – ähnlich wie Rose und Neroli – ein sehr heilsames, harmonisierendes Öl, das die Selbstliebe fördert. Jasmin unterstützt die eigene Sicherheit und arbeitet an der inneren Stabilität. Den einen oder die andere mag der zart-blumige Duft der weißen Blüten an seinen Indienaufenthalt erinnern.

Es wirkt angstlindernd und nervenberuhigend und kann eingesetzt werden, wenn wir in einen friedlichen Schlaf finden wollen.

Es heißt, Jasmine kann „sexuelle Pole“ ausgleichen: Wenn Ihr das Gefühl habt, ihr wollt zu viel Sex, doch auch, wenn Ihr das Gefühl habt, zu wenig Sex zu haben. Darüber hinaus unterstützt Jasmin das Lindern sexueller Traumata.

Jasmin hilft uns auf eine sanfte und gleichzeitig kraftvolle Art, ins Tun zu kommen und für das zu gehen, was wir uns wünschen. Es unterstützt dein Strahlen und bringt mehr Süße in dein Leben.

*Werbung ohne Auftrag

On Guard – die schützende Mischung

Zur Zeit nutze ich die schützende Mischung On Guard wieder täglich. Sie hilft mir, in meiner Kraft und gesund zu bleiben und so z. B. meiner musiktherapeutischen Arbeit nachgehen zu können. Gerade dieser Tage ist es klug, sein Immunsystem zu stärken.
In der Mischung enthalten sind: Orangenschale, Gewürznelkenknospen, Zimtrinde, Eukaplyptusblätter, Rosmarinblätter und –blüten. Es duftet auch total lecker.
Ich diffuse OnGuard im Raum oder gebe es verdünnt auf Nieren, Stirn oder Fußsohlen. Einige berichten, dass es ihnen bei Stirnhöhlen- oder Blasenentzündungen hilft.
OnGuard stärkt darüber hinaus deine Integrität – die Willenskraft Integrität im Leben zu kultivieren. Darüber hinaus kreiert es gesunde Grenzen.
Also eine sehr kraftvolle Mischung, die mit einer ganzen Serie – Waschmittel, Spray zum natürlichen Desinfizieren, Beadlets (Kügelchen zum Lutschen), Zahnpasta und anderen Produkten – daherkommt.
Kontaktiert mich gerne, wenn Ihr Fragen habt oder On Guard selbst testen wollt!

Wenn wir uns unverhüllt zeigen können

Die Seele atmet auf, wenn wir Zeit mit Menschen verbringen, denen gegenüber wir uns unherhüllt zeigen können.
Einmal im Jahr begebe ich mich auf Reise mit sehr liebgewonnenen Frauen, die ich im Kontext Kundalini-Yoga kennen gelernt habe. Mittlerweile ist uns das Miteinander, das bloße Sein, Lachen, Austauschen, am Feuer sitzen und spontan Rituale vollziehen wichtiger als die gemeinsame Yoga-Praxis.
Was hier an Wissen, Frauen-Weisheit & -Erfahrung, an Impulsen, gutem, leckerem Essen, genialem Lese-, Riech-, Hörstoff zusammen kommt, ist enorm.
Möchte ich nicht mehr missen & kann ich jeder Frau empfehlen, die in ihrem Alltag viele Bälle jongliert.

Zeder erdet und beruhigt

Zedernholzöl, das “Öl der Gemeinschaft”, ist einer meiner Favouriten zur Zeit. Ich wähle Öle sehr intuitiv, meist gleich morgens. Und manchmal dann über mehrere Tage hinweg, wenn es mich ruft.
Zedernholz hilft, Körper, Geist und Seele zu nähren und wiederherzustellen. Es erdet und wirkt beruhigend. Es heißt, Zedernholzöl sei auch ein “Anti-Angst-Öl”. Sein Duft kann als erdig, hölzern und warm beschrieben werden.
Es schenkt dir eine Gefühl des Verbundenseins miteinander. Auch wirkt es hautpflegend, insbesondere bei fettiger Haut.
Zeder lässt sich wunderbar mit Geranium oder Grapefruit kombinieren, sowohl im Diffuser als auch auf der Haut.

*Werbung ohne Auftrag

Ausdrücken was da ist

Immer mal wieder besucht mich mein Schatten. Auch auf die Gefahr hin, dass es in dem einen oder anderen nun denkt: „Jetzt schreibt sie schon wieder über Schatten!“ – das Thema ist so essentiell, für mich, für andere. Und ich glaube, es ist wesentlich für uns alle: Wir kommen nicht drum herum, uns ehrlich zu begegnen. Vor allem nicht, uns selbst in unseren Kellerräumen zu besuchen.

Soziale Medien sind eine äußerst interessante Spielwiese. Wir können uns hier auf mannigfache Weise begegnen: Wir können der Welt ein ganz bestimmtes Gesicht hinhalten, wir können uns jedoch auch sehr offen und verletzlich zeigen, wenn wir das wollen und den Mut dazu haben.

Mir sagte kürzlich ein sehr liebgewonnener Mensch, ich hätte eine starke Persönlichkeit, im positivsten Sinne“, und dadurch könne ich auch schnell angegriffen werden (Danke, Heidi!). Im Laufe der Jahre des Sich-mehr-Zeigens, Sich-und-seine-Stärken-Ausdehnens und auch des Selbstbestimmt-Lebens – hin und wieder auch Regeln, Konventionen, Tabus brechend – konnte ich feststellen, dass ich viel positive Resonanz erhalte, jedoch mir auch immer wieder Gegenwind entgegenbläst.

Veit Lindau spricht davon, dass die Angst vor Wirk-Kraft eine der Hauptblockaden auf dem Weg zum Erfolg darstellt: Es mag leichter und bekömmlicher erscheinen, sich, seine Meinung und auch sein Potenzial zurückzuhalten, als sichtbar und selbstbestimmt zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Denn Erfolg – in welchem Bereich auch immer – bedeutet auch, mehr Macht anzunehmen.

Wenn ich nun also stark und für mich einstehend auftrete, kann es passieren, dass manch einer mein Licht und meine Kraft verkleinern möchte – vielleicht, da er Verunsicherung spürt. Je mehr ich jedoch in die Selbstliebe komme und dadurch insgesamt viel Liebe in mir trage, umso weniger macht Gegenwind mir auch etwas aus. Verletzlich bin ich natürlich dennoch, bzw. meine Persönlichkeit, mein Ego, wenn man so will. Doch je öfter ich meine Gefühlswahrheiten (Danke, Harry!) ausdrücke, sprich dass was es in mir fühlt – gerade Angst ist so unangenehm! – umso besser lerne ich mich kennen. Ausdrücken was da ist – unabhängig der Konsequenzen, das ist der Schlüssel für wahrhaftige Kommunikation und Intimität. Meine Wahrheit kann so ans Licht kommen und tiefe Begegnung stattfinden.

Wie antwortet Ilan Stephanie, Autorin und Körperforscherin, so treffend auf die Frage: „Können wir kommunizieren, ohne zu verletzen?“ Dem Sinn nach sagt sie, nein, denn wir seien ja alle bereits verletzt – was uns davon abhält, unsere Wahrheit auszusprechen, sei die Angst, für diese angegangen, kritisiert zu werden. Weniger die Angst, den anderen zu verletzen. Wir kommen um die Punkte Verwundung, Verletztheit und jemanden verletzen können, verletzt werden können, nicht drum herum. Es ist nicht möglich, niemanden zu verletzen.

Und wenn wir uns nun also – ob analog oder digital – wirklich begegnen, kann es natürlich vorkommen, dass sich unser Schatten meldet. Es ist sogar mehr als wahrscheinlich. Ich spürte neulich Scham in mir aufkommen, als mir bewusst wurde, dass ich in einer Facebook-Korrespondenz, die dazu auch noch für alle sichtbar war, die „goldene Regel der Kommunikation“ missachtete und nicht mit einer Person, sondern gewissermaßen über diese sprach: Als ich Dinge zum Ausdruck brachte, die noch, ausgelöst durch unseren Austausch, in mir nachhallten und verarbeitet werden wollten – jedoch Dritten gegenüber. Auf die direkte Konfrontation mit der entsprechenden Person hingegen hatte ich keine Lust. Letzen Endes ist genau das mir klar geworden – ich ließ die Angst, als „falsch“, hinterlistig wahrgenommen werden zu können, Angst sein und fasste mir ein Herz: Ich nahm Kontakt auf und sagte alles, was es in mir dazu zu sagen gab. Das war gut. Befreiend uns sehr bereinigend, sicher für beide. Im Anschluss dachte ich: Wir haben alle Angst davor, mit diesen ganzen „unschönen“ und gleichzeitig so total menschlichen Eigenschaften gesehen zu werden. Lästern, tratschen, meckern, sich nicht mit Ruhm zu bekleckern – all dies ist nicht immer leicht in sich selbst zu erkennen und zu bejahen, oder anders: Wir lieben unsere Schokoladenseiten und das Zeigen selbiger. Verständlich. Doch ist das halt nur die halbe Wahrheit.

Noch ein wichtiger Hinweis zur Kommunikation – auch als Musiktherapeutin mache ich immer wieder diese Erfahrung: Wir kommunizieren hauptsächlich unterhalb von Worten. Entscheidend ist die Energie, mit der wir Dinge sagen. Wir erspüren sehr deutlich die Energie, die manchmal nicht zum Gesagten passt: So wird manch in der Tiefe passiv-aggressiver Ausdruck, manche Feindlichkeit unter Umständen geschickt mit Zucker übergossen. Wenn wir feinfühlig sind, enttarnen wir dies schnell und können dann entscheiden, ob und welche Energie wir in die Kommunikation stecken.

Verletzen und verletzt werden

Die Autorin und Körperforscherin Ilan Stephanie hat mich mit ihrem Beitrag über die Frage “Können wir kommunizieren, ohne zu verletzen?” voll geflasht.

“Warum interessiert uns, unsere Wahrheit so auszudrücken, dass wir niemanden verletzen?”
Wir wollen nicht angegangen, nicht kritisiert werden für unsere Wahrheit. Ein “Wir wollen aber den anderen nicht verletzen” klingt nach einem hehren Ziel, doch dadrunter liegt meist eine Motivation von Angst. Wir kommen um die Punkte Verwundung, Verletztheit und jemanden verletzen können, verletzt werden können, nicht drum herum. Es ist nicht möglich, niemanden zu verletzen.

Und was ich auch mitgenommen habe aus dem Beitrag (siehe Video):

“Was viel unterschätzt wird, ist die Energie, mit der wir Dinge sagen” so Ilan. Wir kommunizieren hauptsächlich unterhalb von Worten. Stimmt total! So erspüren wir auch sehr deutlich die Energie, die manchmal – das meine ich auch schon hin und wieder erlebt zu haben – nicht zum Gesagten passt: Manch in der Tiefe passiv-aggressives Sein, manche Feindlichkeit wird unter Umständen geschickt mit Zucker übergossen. Wenn wir feinfühlig sind, enttarnen wir dies schnell und können dann entscheiden, ob und welche Energie wir in die Kommunikation stecken. Spannendes Thema!

Heidegger mal anders

Mein Mann experimentiert zur Zeit gerne mit Ausschnitten aus Heidegger-Reden und verschiedenen (Gitarren-) Sounds. Wahnsinnig viel möchte und kann ich an dieser Stelle nicht sagen: Finde, das zu Hördende spricht für sich.

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