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Erlebtes & Belebendes

Kategorie: Kurz-Inspirationen Seite 1 von 8

Reisende soll man nicht aufhalten

Ich mag es sehr, meinem Gegenüber Nähe und Dialog anzubieten. Auch lasse ich mich berühren und triggern. Ich biete – je nach Situation und Muße – dem anderen auch meinen Spiegel an und stupse ihn leicht, wenn mir etwas auffällt. Nicht als Kritik oder Vorwurf, sondern als Beobachtung und Chance zum Wachsen.

Meist mache ich für beide Beteiligten schöne, lehrreiche Erfahrungen. Manchmal jedoch mag (m)ein Gegenüber auch nicht hinschauen, geht und oder kündigt mir die FB-Freundschaft. Das kann ich mittlerweile gut nehmen oder vielmehr loslassen, vor allem – sollte mich etwas angetickert haben – wenn ich meins erkannt und durchgefühlt habe.

Wie heißt es, Reisende soll man nicht aufhalten. Auch ich reise und passe dem ein oder anderen manchmal sicher nicht mehr. Wenn ich meine Werte kenne und lebe, mache ich es mir und dem anderen leichter, zu entscheiden: Geht es hier für uns weiter oder nicht?

Einen sonnigen Wochenstart uns allen!

Unser Körper will geliebt werden

Unser Körper will gespürt und geliebt werden. Wirkliche Transformation geschieht nur über den Körper. Meine Erfahrung, immer mehr. Die ganzen „Kopf-Impulse“ – du musst loslassen blabla – greifen nicht wirklich.
Ich will fühlen, den anderen richtig spüren und berühren. Mich ausdehnen, über den Körper hinaus. Ich kann spüren, wie es kribbelt und vibriert. Wie ich mich lebendig fühle. Davon will ich mehr. Du auch? Ich will mich sinnlich erfahren, mich schön fühlen. Milde sein an Tagen, an denen mir das nicht gut gelingt.

Und wenn meine Seele meinen Körper mal verlässt will ich sagen können:

„I don‘t know where I‘m going from here, but I promise, it won‘t be boring.“

Wenn etwas noch ungeheilt ist

Fragen und Äußerungen anderer, die uns emotional und nachhaltig beschäftigen oder gar in unsere Wut führen, weisen uns immer auf etwas hin, das für uns in irgend einer Weise (noch) relevant, ungeheilt, noch nicht vollständig bewusst geworden ist. An der einen oder anderen Stelle habe ich das noch nicht einsehen wollen, nun weiß ich darum und stelle fest: Es ist ok. Ich will ja berührt werden und innerlich wachsen. Wenn wir uns nach Hause holen, einfach präsent sind, kann das Gegenüber noch so komische Bemerkungen machen, pieksen oder toben: Es ist gleich-gültig.

Ich falle in mich hinein, und der andere gewissermaßen durch mich hindurch – wieder bei sich selbst landend.

Der Mensch ist ein soziales Wesen

Gestern stand ich mit meinem Sohn vor dem einzigen an einen Weihnachtsmarkt erinnernden Crêpes-& Schmalzkuchenstand vor Hannovers Hauptbahnhof. Wir begegneten einer Frau, die etwas orientierungslos wirkte:

„Kein Weihnachtsmarkt – ist das alles?“, waren ihre Worte. Ich spürte ihre Traurigkeit, kam mit ihr ins Gespräch und wünschte ihr alles Gute. Der Mensch ist ein soziales Wesen, und ganz besonders dieser Tage ist zu spüren, wie wir nach guten gemeinsamen, liebevollen Momenten lechzen. Ich hab mich daran erinnert, dass ich genau dies auch schenken möchte, dass es mir meist leicht fällt, anderen ein schönes Gefühl zu geben.

Und dass ich hier und da unterstützen möchte, auch monetär: Wenn mir etwas gut tut und gefällt, das jemand ins Feld gibt oder einfach wenn ich jemandem eine Freude machen will – ruhig mal was rausgeben.

In diesem Sinne: Ne schöne Woche!

Unahängig von Beifall oder Shitstorm

Heute muss einges raus aus mir.
Ich erlebe gerad einen Erkenntnisstrom in mir, der mich flasht und gleichzeitig total ruhig macht.
Eine der schönsten Erfahrungen der vergangenen Wochen und Monate war die, um mit Ilan Stephanis Worten zu sprechen,
“Je weniger mir alle anderen können, desto mehr kann ich das geben, was ich allen anderen geben kann.”
Heißt für mich konkret: Je unabhängiger ich werde von Beifall oder Kritik bis hinzu Shitstorm, umso mehr setze ich mich selbst frei.
Es ist völlig egal – auch wenn sich das auf einer (Ego-) Ebene manchmal noch anders anfühlt – wer ein Like unter meine Zeilen setzt, wer mir ein Sternchen schenkt oder doch den Rotstift ansetzt. Beziehungsweise schweigt.
Diejenigen, die es berührt, die ich berühre, berührt’s einfach.
Die wunderschöne Erfahrung von Überfließen kann ich nur machen, wenn ich nichts zurückhalte, sondern einfach gebe.

Nicht auf jeden Pup reagieren

Ihr Lieben hier! Zurzeit ist mir nicht so sehr nach dem Schreiben längerer Artikel. Ich mag es, meine Gedanken auf einen Punkt konzentriert – gerne in Form kurzer Impulse – in den Äther zu schicken. Mein Blog ist meine ganz eigene Arena, ich möchte hier das teilen, wonach mir ist – in der Art und Weise, wie es mir beliebt.

Sicher kommen auch wieder längere Artikel. Hier nun ein Impuls, der mir dieser Tage in den Sinn kam:

Wisst ihr, was ich wichtig und hilfreich finde?
Nicht auf jeden Pup zu reagieren.
Je mehr ich mich kenne und für alles was mich ausmacht lieb habe, umso weniger können mich Wörter, Kommentare, Gereiztheiten, Provokationen aus meiner Bahn bringen.
Diese Tage sind voll von äußerer Unsicherheit, mitunter auch aggressiv schmeckenden Äußerungen und ebensolchem Gebären.
Versteh ich auch:
Hin und wieder gerate ich auch mit anderen zusammen – manchmal gleicht es einer Abwärtsspirale, in der beide, gerade wenn sie nicht gut drauf sind, sich gemeinsam energetisch hinunterziehen.
Hier heißt es für mich: raus aus der Szene, am besten an die Luft. Bewegung. Kriyas für ein starkes Nervensystem, auch nutze ich ätherische Öle wie Teebaum, Yarrow Pom, Nelke oder Copaiba.

Faltkunst – Origami komplex

Unser Sohn faltet seit geraumer Zeit wieder. Ungefähr seit Corona. Es entstehen wunderschöne Objekte – ich freu mich mit ihm und für ihn. Die ersten Auftragsarbeiten gehen hinaus und er kann sich etwas dazuverdienen.

Wenn auch du Interesse an einem Origami-Faltobjekt von ihm hast, so melde dich herzlich gern bei uns.

Einhorn, Pegasus, Löwe, Libelle, Käfer, Eule, Phönix und vieles mehr sind am Entstehen.

Die Libelle
Pegasus – ein Mischwesen aus Pferd und Adler
Der gelbe Phönix
Löwe
Eule

Selbstfürsorge und Selbstermächtigung

Oft halten wir unsere eigene Gestaltungsmacht zurück oder schließen sie in uns ein. Das führt bei mir immer wieder zu einer Art Schöpfungsstau und Frust. Das Unterbewusste ist mächtig und hält uns oft davon ab, unsere Schritte, die anstehen, zu gehen.

Sich selbst sabotierendes Kleinhalten, Konditionierungen in uns und im Außen stehen uns häufig im Weg. Ich benutze gerad bewusst die “Macht-Wörter”. In ihnen steckt viel Power (in Power steckt sowohl Kraft als auch Macht, auch: Energie). In den letzten Tagen ist mir bewusst geworden, dass Selbstfürsorge und Selbstermächtigung für mich Hand in Hand gehen und ich Lust habe mit Menschen zu sein, die ebenso beides verkörpern.

Eine lange Zeit war meine Rolle und gefühlte Aufgabe die des Bemutterns. Nun ist mir mehr nach: mit Menschen gehen und wachsen, die selbst in ihrer Kraft sind und eine schöne, hohe Schwingung halten wollen.

Habt alle ein tolles sonniges Wochenende!

Pfui Spinne

Sohnemann faltet wieder. Angesichts der vielen (Frei-) Zeit dieser Tage. Wobei das für seine Augen auch nicht der optimale Ausgleich zum Zocken ist… Momentan nötigen wir ihn zu einer einstündigen Radtour – zu Bewegung, frischer Luft und auch mal in die Ferne schauen. Und das ihm, dem Nerd und Stubenhocker.

Seine Faltobjekte sind toll. Wer mal eins erstehen möchte, kann uns gerne anschreiben. Yossi würde sich sehr freuen!

Schöne Ostern!

Wer will ich sein?

Diese Fragen sind für mein 2020 entscheidend:

Wer will ich sein? Was lasse ich weg? Was nehm ich dazu? Meine Leitfragen für 2020.

Wegbegleiter, Schamane und Navigator Harry hat mir gestern kurz und knapp sehr geniale Antworten dazu geliefert:

Wer will ich sein?Alles. Was lasse ich weg? Die Vorstellungen/ Erwartungen der anderen. Was nehm ich dazu?Das Nichtwissen.

Einfach: Ja. Genauso. Ich schreib ja öfter darüber, dass es mir zunehmend gleichgültig wird, wie andere dies und jenes finden, was ich schreibe, aussende, ausstrahle.
Nun fühl ich das auch sehr tief in mir. Es rutscht tiefer und tiefer, vom Kopf in das Herz und in den Bauch. Fühlt sich gut an, sehr weit und friedlich.

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