seisofrei-lebenskunst

Erlebtes & Belebendes

Kategorie: Bewusste Kommunikation (Seite 1 von 2)

Vom Manipulieren

Was verbindet ihr mit dem Begriff Manipulation? Sicher nichts Gutes! Ich behaupte, Manipulation ist in den meisten Köpfen negativ konnotiert – im Sinne von „heuchlerisch vorgehen, um sich einen Vorteil zu verschaffen“. Wenn wir sagen „Die oder derjenige ist aber ganz schön manipulativ“ ist das sicher kein Kompliment. Der Ursprung jedoch, das lateinische Wort manipulus, bedeutet ganz wertfrei „eine Handvoll“. Manipulatio heißt auch „Handgriff, Verfahren, Kunstgriff“. Und hier schließen sich die Fragen an: Ist Manipulation also nicht etwas Wertfreies, zutiefst Menschliches, unaufhörlich Stattfindendes?

Inspiriert wurde ich durch Kommunikations-Impulse von Veit Lindau. Dieser sagt, wir würden alle permanent manipulieren, dies sei auch nichts Schlimmes, im Gegenteil: In unserer Kommunikation versuchen wir in der Regel etwas zu erreichen oder eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Die Frage ist nur: Wie erfolgreich und ethisch integer manipulieren wir? Denn gewiss: Wir können auch hinterrücks, unethisch manipulieren. Dann etwa, wenn Heuchelei im Spiel ist – wenn wir so tun, also ob wir nicht manipulieren wollen und nicht zu dem stehen, was mir mit unserer Manipulation erreichen möchten. Oder aber wir üben Druck auf den anderen aus, wollen unser Gegenüber unbedingt von etwas überzeugen. Rat-Schläge können auch – ungefragt und zu massiv daherkommend – nach hinten losgehen, so dass der andere „dicht macht“ oder mit Gegendruck reagiert, selbst wenn der Ratschlag noch so gut gemeint und eventuell sogar hilfreich gewesen wäre. Sinnvoller ist es für mein Empfinden, den anderen zu fragen, ob er offen für Feedback ist.

Veit Lindau meint, oft würden wir auch extrinsisch, sprich von außen manipulieren – davon ausgehend, dass den anderen dieselben Sachen motivieren und begeistern wie einen selbst.

Warum nicht also von vornherein die Karten auf den Tisch legen? Sich gegenseitig möglichst authentisch und klar zu begegnen, Transparenz zu leben lässt die Kommunikation deutlich lebendiger und konstruktiver werden. Voraussetzung hierbei ist, dass du selbst klar bist, wie du manipulieren möchtest. Manipulation an sich ist wie gesagt nichts Verwerfliches, wir müssen nur wissen, was wir wollen.

Ich erinnere mich, dass ich mich als Kind in manchen Kinderfreundschaften nicht getraut habe, verliehene Sachen wieder zurück zu verlangen. Meist habe ich mich gewunden und fadenscheinige Gründe gesucht, weshalb ich dieses oder jenes gerade wieder bräuchte, anstelle einfach zu sagen: „Bitte gib mir das zurück!“ Auch gerade in der Beziehung zum Partner formulieren wir Wünsche oft sehr gestelzt und unklar, anstelle zu kommunizieren: „Ich würde mich irre freuen, wenn du heute für uns kochst.“ Oder auch: „Was bräuchtest du, um das gerne zu tun?“ Häufig habe ich es schon erlebt, dass Menschen versuchen, mir irgendetwas schmackhaft zu machen, mich zu irgendetwas zu bewegen, die eigentliche Message jedoch umschiffen. Heute bin ich mir sicher: Hätte der andere klar formuliert, worum es ihm geht und offen zugegeben, dass ich etwas Bestimmtes für ihn tun sollte – es wäre wahrscheinlich völlig ok und machbar gewesen.

Wenn ich klar, bewusst und direkt manipuliere, Wünsche und Karten offen auf den Tisch lege, spare ich mir auch Irrtümer und vor allem (Gedanken-) Energie. Wichtig ist, dass die Manipulation einladend geschehen sollte, wie gesagt ohne Druck und Heuchelei. Das bringt mit sich, dass ich auch ein „Nein“ meines Gegenübers aushalten können muss, denn einladen bedeutet auch freilassen. Hier werde ich unter Umständen mit meiner eigenen Verletzlichkeit konfrontiert, denn ich mache mich mit meinen klar geäußerten Manipulationen und Wünschen auch sichtbar. Das „Nein“ des Gegenübers sollte meines Erachtens auch nicht zu persönlich genommen werden – er wird ja seine Gründe haben.

Veit Lindau brachte zum Thema „Wünschen“ mal einen wunderbaren Impuls, den ich in vergangener Zeit schon oft beherzigt habe. Er lautet wie folgt:

„Offen wünschen bedeutet: Der andere sieht wirklich, was in dir vorgeht und was du dir genau wünschst. Respektvoll wünschen bedeutet: Du wünschst es dir in dem Wissen, dass niemand verpflichtet ist dir deinen Wusch zu erfüllen.“

Ich finde: Das kann man regelrecht üben. So kann ich mir auch alle indirekten Wunschäußerungen wie zum Beispiel „Es müsste mal wieder das Bad geputzt werden“ oder ähnlich sparen.

Letztendlich geht es wie so oft in Beziehungen um ein liebevolles Aushandeln: Es geht darum, Schritte aufeinander zuzugehen und Schnittmengen zwischen meinen Wünschen und denen des anderen zu finden. Viel Freude dabei, und keine Angst vor’m Manipulieren!

Von der Falle weiter sein zu wollen

An dieser Stelle möchte ich einfach mal wieder an meine regelmäßig im Online-Magazin compassioner erscheinenden Artikel erinnern.

Dieses Mal habe ich mich folgendem Phänomen gewidmet: „Spirituell gesinnte Zeitgenossen“ wähnen sich oft in ihrer Entwicklung „weiter“ als sie’s tatsächlich sind. So gerne wollen wir oft freundlich, empathisch, liebenswürdig sein, um im Alltag festzustellen, dass wir manchmal auch gar keine Lust darauf haben – und uns gerne mal abgrenzen, vom Acker machen, den anderen sch… finden. Was ich auch nicht will: Stets den eigenen Anteil in einer (delikaten) Situation suchen, auch da ich gar nicht sicher bin, ob das immer sinnvoll ist.

Viel Spaß beim Lesen und weiterhin schöne Sommertage Euch:-)!

Echte Kommunikation – Von der Falle, weiter sein zu wollen, als man ist

 

Kleiner großer Impuls

„If your presence doesn’t work, your words will not work“.

Einfach mal darauf achten: Was denkt es gerade in mir? Wo ist der Fokus meiner Aufmerksamkeit, wo meine Energie? Was fühle ich? Wie fülle ich den Raum: erhebend und liebevoll, oder unruhig und kraftraubend? Und was möchte ich nach draußen schicken?

Liebe Grüße!

 

Sich erheben und dabei berührbar bleiben

Skorpion der lächelt (Origami, gefaltet)Im Kontakt zueinander wird es meistens an den Grenzen spannend: an den Punkten, in den Momenten, in welchen wir stark durch die Worte oder das Verhalten des anderen berührt, bewegt oder auch verletzt werden. „Kontakt findet an Grenzen statt“, heißt es in der Gestalttherapie. Wir werden berührt, wenn wir in unserer Gänze gesehen werden, wenn das Gegenüber uns wirklich erkennt – manchmal vielleicht sogar, bevor wir selbst jenen Zug an uns entdeckt haben. Wir alle wünschen uns, so gesehen zu werden, wie wir wirklich sind. Ich glaube, dies ist unser tiefstes Bedürfnis und auch das, was uns am meisten Angst macht.

Wir fühlen uns aufgebrochen und gleichzeitig höchst verletzbar, wenn ein anderer unsere Scham – das Gefühl nicht liebenswert und nicht gut genug zu sein – wahrnimmt; gleichzeitig kann hier eine Nähe entstehen, ein tiefes Verständnis füreinander, welches uns bereichern, unsere Beziehung reifen lassen kann.

Unsere Verletzlichkeit ist der Weg zueinander“

sagt Autorin Brené Brown (Psychologie Heute, März 2017, Heft 3). Das denke ich auch. Immer mehr. Natürlich kann und möchte ich nicht jedem mein Herz ausschütten. Wir dürfen bewusst wählen, wen wir wann an welcher Thematik, an welchem Punkt unseres Lebens und dem was uns in der Tiefe beschäftigt teilhaben lassen. Viele Menschen gestehen sich nur schwer eigene Schwächen zu: Ihre Angst davor, was andere über sie denken könnten, ist so groß, dass sie auch nicht gut mit der Verletzlichkeit oder der Fehler-Toleranz anderer sich selbst gegenüber umgehen können. Brown rät dazu, uns zu fragen, ob die Beziehung das Gewicht der Geschichte aushält, bevor wir jemandem unser Herz ausschütten.

Wie sollen andere mir etwas zugestehen, was sie sich selbst nicht erlauben können? Oftmals fahren Menschen ihre Krallen aus oder senden Pfeile auf’s Gegenüber, die eigentlich ihnen selbst gelten: Unter Umständen triggert ein Verhalten den anderen an einem Punkt, an einem wunden Punkt. Bin ich auf dem Weg der Selbstfürsorge und –liebe, stelle ich mein Wohlergehen mehr und mehr ins Zentrum meiner Aufmerksamkeit, so stößt das nicht überall auf Gegenliebe: Die Fürsorge sich selbst gegenüber ist wohlmöglich im System des anderen, sich stark kritisierenden Menschen (noch) gar nicht präsent. Daher fehlt hier vermutlich auch das Vermögen sich einzufühlen. Ein Mensch auf dem Weg in die innere Freiheit, in einen gesunden Egoismus kann zur Projektionsfläche, zur Zielscheibe unausgegorener Gedanken und unverarbeiteter Emotionen werden. Insofern würde es uns alle in unserer Entwicklung weiterbringen, wenn wir uns mehr und mehr trauen würden, uns „unseren Dämonen“ zu stellen, uns  unsere Schattenseiten anzuschauen und uns gleichzeitig darin zu üben, immer mehr unser Licht nach außen zu tragen.

Wenn wir uns erheben – ohne uns über andere zu erheben – wenn wir in unsere Kraft kommen, unsere Wahrheit kennen und nach außen tragen, halten wir unserem Umfeld einen klaren Spiegel vor: Wir strahlen aus, dass Veränderung ansteht, wir nicht mehr bereit sind, gewisse Glaubenssätze zu akzeptieren, oder wir zeigen, dass wir nicht weiter in selbst oder gesellschaftlich auferlegten Grenzen leben wollen und nicht mehr bereit sind, eine Art von „Kleinheit“ hinzunehmen. Dadurch irritieren wir den einen oder anderen, ruckeln an seinem Lebensmodell und sind auch weniger manipulierbar – unser Verhalten kann Unbehagen und Angst beim anderen auslösen.

Hier berührbar und offen zu bleiben, offen auch für konstruktive Kritik, kann meines Erachtens alle Beteiligten wachsen lassen; sich nicht angegriffen zu fühlen und sofort zurückzuschießen, gleichzeitig bewusst seine eigene Spur weiter aufzunehmen, ist eine Kunst. Klarheit zu transportieren, sich klar auszudrücken muss man üben und sich auch erlauben, denn: Klarheit bringt Präsenz und Sichtbarkeit mit sich, und nicht jeder in meinem Umfeld ist für (meine) Klarheit bereit.

Ich beobachte, dass viele von uns ihr Licht unter den Scheffel stellen. Vor Jahren habe ich mich beispielweise nicht getraut, für unser Schwesternduo Bluetwos – meine Schwester Kati & ich treten unter diesem Namen auf – verstärkt Werbung zu machen. „Verrückt“, denke ich heute. Oder aber ich war mir unsicher, wie Menschen in meinem nahen Umfeld auf diese Seite, seisofrei-lebenskunst und mein neues Sein als Schreiberling reagieren würden. Mittlerweile denke ich: Es muss ja nicht jede(r) etwas damit anfangen können. Dass ich viel Freude dabei habe, ist sicher niemandem entgangen. Das viele Schöne, das auch durch diesen Blog Einzug in mein Leben erhält, spricht für sich. Zurück zum Licht: Ich möchte dazu ermutigen, kühner zu denken, sich Großes zu wünschen und zu einer warmen, gütigen, selbstbewussten Sonne zu werden, die ihre Mitmenschen dazu inspiriert, sich auch zu ihrer Größe zu bekennen.

Ich bin mir sicher: Tief im Innern ist ein Ort in uns, der stets voller Vertrauen ist und nicht müde wird, Vertrauen in die Welt zu tragen. Deshalb: Trauen wir uns, unseren ganz eigenen Weg zu gehen.

 

Kommunikation und ihre Hürden

Welche Hürden und Herausforderungen gibt es in der zwischenmenschlichen Kommunikation? Wann misslingt Verständigung? Was passiert, wenn ich etwas mir Wichtiges verschweige? Wann kann es Sinn machen, sich zurückzuziehen?

Diese und andere Fragen erörtere ich in meinem neuesten Beitrag im compassioner.

Bei sich selbst bleiben und mit dem Herzen spüren

Origami HerzIch schreibe seit letztem Sommer regelmäßig für ein Online-Magazin, in dem es sich zu stöbern lohnt: den compassioner.

Dieses Mal habe ich mich mit den Grundlagen wertschätzender und erfolgreicher Kommunikation beschäftigt: Viele Tage lang habe ich mir über das sog. „Neutral-Werden“, dem Ziel im Yoga, und den Weg dorthin Gedanken gemacht. Worum geht es? Um das Ticken unseres Geistes, das Entstehen von Mitgefühl, um die Vorteile eines „Immer-weniger-Bewertens“ und das sog. Mantra „Sat Nam“, „Wahres Selbst“.

Hier geht es zu meinem Artikel.

Sich und andere ermutigen

tmp_13927-2017-01-04-14-20-141222771803In der aktuellen Zeitschrift „Maas“ („Ich und Gemeinschaft – in Freiheit verbunden“, No. 4/2016) las ich einen Artikel über das Thema Mut („Mut tut gut!“, ebd., S.46-49). In der Einleitung hieß es:

„Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der sich alle Menschen gegenseitig ermutigen. Wie anders wäre wohl dein Leben?“

Dieses Gedankenexperiment inspirierte mich: Ich stellte mir Szenen im Alltag vor, Begegnungen zwischen sich nah stehenden Menschen und Fremden, in denen gemeinsam größer, kühner, lustvoller und mutiger gedacht und gehandelt wird. Mir kamen Menschen in den Sinn, die sich trauen, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen und Träumen zu gestalten & auf diese Weise auch andere anzustecken. Ich dachte an Menschen, die sich durch mutiges Verhalten anderer – neue Wege zu gehen oder neuentdeckte Fähigkeiten und Talente „auf die Straße zu bringen“ – inspirieren lassen, anstelle mit Argwohn oder Neid zu reagieren.

„Die Fähigkeit zur Ermutigung ist ein ganz besonderer Katalysator für individuelle Entwicklung, für die Gemeinschaftsbildung und für die Welt insgesamt.“ (ebd., S. 48).

Letzteres klang in meinen Ohren etwas verwegen, doch dann stellte ich fest, dass dieser Gedanke auch ein erhebender ist: Durch den eigenen Mut und das Ermutigen anderer einen positiven Beitrag zum gesamtgesellschaflichen Klima beizutragen – eine schöne Vorstellung!

Mut zeigt sich in meinen Augen in Momenten, in denen wir uns auch sanft, verletzbar, unwissend zeigen. Überhaupt das „Sich-Zeigen“, Schicht für Schicht, erlebe ich als äußerst mutig. Mit Angst loszugehen, im Unwissen, was kommen mag, zu scheitern, sich zu schämen, Gegenwind auszuhalten, auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Mutig sein, neue Pfade betreten und gegebenenfalls auch scheitern macht dich mit dir bekannt, so meine Erfahrung. Ich entdecke bislang unbekannte Potentiale in mir und lerne – auch im Austausch mit anderen, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es gibt, glücklich zu sein. Fünfe gerade sein zu lassen, auch wenn Perfektionsdrang und Konkurrenz das Klima beherrschen und Leistungsdenken und -streben hohe Attribute in unserer Gesellschaft sind. Sich und anderen einzugestehen, dass man an einer Stelle partout nicht weiter weiß und kann, mit Kraft und Latein am Ende ist – all dies zeichnet mutiges und gleichzeitig ermutigendes Handeln für mich aus!

Mutig-Sein – und auf diesem Wege auch andere ermutigen – kann auch bedeuten, eine Zeitlang bewusst allein zu sein, seine Gedanken ganz ungehindert auf sich selbst einwirken zu lassen, Klarheit zu gewinnen – aus der Erfahrung, einsam zu sein auch „ein Samen“ für Mitmenschen zu sein.

Ich mache immer öfter die Erfahrung, dass mutiges Handeln ansteckend wirkt. Im Kontext Blog-Erstellen und Schreiben zum Beispiel habe ich im vergangenen Jahr öfter mal gehört: „Wenn du das schaffst, kann ich das auch!“ Das hat mich jedes Mal gefreut. Wenn wir uns bewusst werden, dass wir über unsere – auch unausgesprochenen – Worte, Mimik, Gestik und kreative Ausdrucksformen permanent mit der Außenwelt kommunizieren und Wirkung hinterlassen, macht es Sinn, ermutigendes Handeln an den Tag zu legen.

Einem nahstehenden Menschen in einem Gespräch zu offenbaren, dass man ihn sehr schätzt, Gespräch und Thema einen jedoch nicht interessieren – das ist mutig in meinen Augen, auch wenn der Grad schmal ist zum „Den anderen verletzen“.

Im letzten Jahr habe ich eine tolle Frau kennen gelernt, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Sie und ihre Art zu leben beeindrucken mich in vielerlei Hinsicht: Stark und mutig finde ich zum Beispiel ihre Haltung, mit nahstehenden Menschen aufgeräumt, keine offenen Baustellen zu haben, so dass ein Von-dieser-Erde-Scheiden nicht willkommen jedoch möglich im Sinne von „abgesegnet“ wäre.

Als meine Yogalehrerin einmal gefragt wurde, ob ihr die wachsende Kundaliniyogalehrer-Konkurrenz in Hannover nicht zu schaffen mache, antwortete sie sinngemäß, nein, es finden sich stets die Schüler und Lehrer, die zueinander passen. Auch diese innere Haltung habe ich als ermutigend und großmütig erlebt.

Aus Mut erwächst Mut – im eigenen Leben und im Leben anderer.

Kommunikative Feinheiten: Mit der Kommunikation spielen

img_0499Sich seiner eigenen Kommunikationsmuster und seiner Art zu ticken immer bewusster zu werden ermöglicht uns, neue (Kommunikations-) Räume zu betreten. Wir können mit Kommunikation auch spielerisch umgehen: lauschen, spüren, abwarten, mal schweigen oder anderweitig reagieren. Oft braucht es keine Worte. Hierüber schreibe ich in meinem neuesten Compassioner-Artikel.

Den anderen sehen und erheben

img_0600Ihr Lieben,

heute möchte ich gern erneut auf einen Artikel von mir im Online-Magazin compassioner aufmerksam machen. Die Zeilen passen, wie ich finde, sehr in die jetztige vorweihnachtliche Zeit, im Grunde jedoch in jede Zeit.

Es geht darum, wie ich meine Mitmenschen wirklich sehen, sie erheben und ihnen eine Freude machen kann.

Mir macht Ihr eine Freude, wenn Ihr Euch den Moment nehmt, den Artikel zu lesen. Hier geht es zu meinen neusten Zeilen im compassioner.

Ein herzliches Danke

celebration2Liebe Familie, Freunde, Bekannte, Unbekannte!

Liebe Leser!

Ich möchte heute einfach nur mal ganz herzlich „Danke“ sagen! Für’s Mitlesen & -bewegen, Resonanz-Zeigen – auf vielen Wegen!

Der „Seisofrei-Lebenskunst“-Blog macht mir total Freude: Das Schreiben, mich dabei Sortieren, Reflektieren, das Andere-Anstecken, wenn’s denn stattfindet, das Lesen der Kommentare & Darauf-Reagieren, der Austausch…

Gerade habe ich eine total schöne Email einer ehemaligen Hospitantin (Musiktherapie) und mittlerweile liebgewonnenen „Wegbegleiterin“ erhalten – mit sehr persönlichen Worten zu ihrer aktuellen Lebenssituation und auch mit einer mich berührenden Stellungnahme zu meinen Texten.

Ich freue mich, mit Menschen über meine geschriebenen Worte in Kontakt zu kommen, die eine oder andere – auch verwandschaftliche – Beziehung wieder aufblühen zu lassen und auch neue Menschen, z. B. andere Schreiberlinge im Netz kennen zu lernen.

Ich freue mich riesig über jeden Abonnenten – Ihr Lieben: Ich bin auch neugierig, was Ihr so treibt! Wer mag, kann gerne zu mir Kontakt aufnehmen. Vielleicht gibt es jemanden, der auch mal gerne selbst eigene Zeilen zu ähnlichen Themen veröffentlichen würde – ich bin durchaus bereit, etwas „Fremdes“ mit hinzu zunehmen, wenn es gut „funzt“ (mit dem Inhalt und dem Autor:-)!).

Jeder Kommentar von Euch erfreut mich sehr – dieser kann selbstverständlich auch sehr kurz ausfallen, ein schlichtes „Hallo“ oder eine Frage, auch eine kritische Bemerkung. Es muss ja auch nicht unbedingt inhaltlich drauf eingegangen werden – mir ist schon sehr bewusst, dass (Eure) Zeit wertvoll ist und Schreiben und etwas „online hinterlassen“ auch nicht jedermanns Sache ist.

Was ich mir wünsche ist ein Gefühl von Verbunden-Sein, ich glaube, dass dies auch „online“ möglich ist.

Und Ihr lieben „stillen“ Mitleser: Schön, dass Ihr da seid:-)!

Lasst uns das Leben, unsere kleinen und großen Erfolge so oft wie möglich feiern! Das kann auch in der Stille geschehen, wie’s gerade passt…

 

Ganz herzlich,

Eure Calle, Calli, Carolin

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