seisofrei-lebenskunst

Erlebtes & Belebendes

Umsorgt Euch

Ich stelle hier immer wieder kleine Kurz-Inspirationen oder auch Texte in Artikel-Länge hinein. Auch veröffentliche ich regelmäßig im Online-Magazin compassioner; am 12.12.18 erscheint dort mein neuester Artikel, zum Thema “Gespräche auf Augenhöhe”. Schaut gerne rein in meine compassioner-Texte.

Darüber hinaus sind andere Schreib-Projekte in Planung & Arbeit.



Echtheit und Tiefe zumuten

Falls du dich auch in sozialen Netzwerken bewegen solltest:

Veit Lindau machte neulich in seinem Post über die Bedeutung von Wahrhaftigkeit in den sozialen Medien” darauf aufmerksam, dass wir bedacht und weise wählen sollen, sowohl was wir liken, als auch was wir veröffentlichen.
Ich bin ganz bei ihm: Eine stets strahlende Oberfläche kann zu Irritation und zum Vergleich führen. Wichtiger als “Glücks-Keks-Sprüche” o.ä. zu posten finde auch ich das Zumuten von Echtheit und Tiefe, von den Ungereimtheiten und den Abgründen des Lebens.
Das ist auch mein großes Anliegen, wenn ich schreibe: tief zu tauchen und andere zu ermutigen, selbiges zu tun.

Sich selbst sein dürfen

Dieser kürzlich veröffentlichte Facebook-Beitrag von mir rief viel Resonanz hervor – offenbar ein fettes Thema für viele. Ich möchte ihn auch hier teilen:

Komischerweise habe ich viele Jahre, Jahrzehnte, damit zugebracht, möglichst von vielen gemocht zu werden. Vermutlich ist das „normal“: Das „Dazugehören-Wollen“, der Mensch als Herdentier.
Glücklicherweise hat sich das gedreht: Nun erlebe ich es als „normal“, auch anzuecken, zu irritieren, nicht gemocht zu werden. Und merke, dass dieses Anstupsen, -ecken, -stoßen total zu meiner Natur gehört: Ich bin gar nicht so lieb, wie ich lange dachte. Meine Herzlichkeit, die einen großen Platz in mir einnimmt, bekommt mit dem Zeigen von Ecken & Kanten auch ein viel schöneres, echteres Gewand.
Veit Lindau sagte einmal,

„wenn du den Kopf aus der Herde hebst, werden wesentlich mehr Menschen auf dich aufmerksam. Viele werden dich mögen und einige nicht. Das ist gesund. Es ist unmöglich, allen zu gefallen.

In diesem Sinn: Mut zum Mut.

 

 

Sich trauen hervorzustechen

“In einem Vortrag von Osho hörte ich mal etwas sehr Kluges. Er erzählte davon, dass viele Leute sich wunderbar mit jemandem verbinden können, wenn es ihnen schlecht geht. Dann haben sie nichts zu befürchten und werden gebraucht. Menschen, die aber glücklich sind, erfolgreich und vor Energie strotzen, sind schwer zu verkraften. Und weißt du warum? Weil den anderen gespiegelt wird, was sie sich in ihrem Leben nicht trauen auszudrücken. Ein Mensch, der fröhlich, liebevoll, selbstbewusst und vielleicht auch noch schön anzusehen ist, wird lieber sabotiert. In unserer Gesellschaft wird es gern gesehen, dass man nach der Norm lebt und am besten kein Stück auffällt. Und wenn, dann nur in einem gewissen Rahmen.”
(aus: “Stay True – wie du deine Wahrheit lebst”, Madhavi Guemos)

Immer schöner lieben

Woher weiß ich, dass ich gerade liebevoll mit mir selbst umgehe? Ich spüre es. Mich macht es weit, frei, wohlig. Und ich es spüre es, wenn ich ehrlich bin, auch genau, wann dies nicht der Fall ist: Wenn ich über einen allerersten, körperlichen Impuls, ein klares Ja oder Nein, “drüber bürste” und mir mein Verstand etwas anderes einbläuen will.

Liebevoll mit mir selbst umgehen hat für mich damit zu tun, dass ich mich nicht schuldig fühle, wenn es mir gut geht oder ich Freude am Leben habe. Es zeigt sich dann, wenn ich mir das Recht zugestehe, glücklich zu sein, auch wenn die Menschen in meiner Umgebung gerade nicht so gut dran sind oder sich unglücklich fühlen. Wenn ich es schaffe, um Hilfe zu bitten – was mir nicht immer leicht fällt, so weiß ich: Dies ist ein Moment, in dem ich mir Liebe schenke.

Mein Bruder sagt, ich baue ihn immer so schön auf. Das mache ich von Herzen gern, und gleichzeitig erlaube ich mir auch, wenn er sich ein Telefonat mit mir wünscht, „Nein, heute nicht, doch gerne ein andermal“ zu erwidern. Das hätte ich mir vor einigen Jahren noch nicht zugestanden. Seine eigenen Bedürfnisse hin und wieder hintan zu stellen, sich in den Dienst für den anderen zu stellen, können wunderbare und wichtige Erfahrungen sein.

Ich finde, es wird dann unangemessen und sowohl für mich als auch den anderen schwierig, wenn ich aus einem Pflicht- oder Schuldgefühl heraus agiere oder weil mich jemand entsprechend beeinflusst hat. Wenn ich hingegen das, was ich für andere tue, freiwillig und freudig tue – aus einer liebevollen Haltung zu mir selbst heraus, nimmt Liebe exponentiell zu. Ich lerne: Ich kann nur geben, wenn ich aufgefüllt bin. Alles was ich an Überfüllung habe, kann ich dann rausgeben. So stelle ich mir immer wieder die Frage: „Was würde ich jetzt tun, in diesem Augenblick, wenn ich mich selbst wirklich lieben würde?“

Schöne, nackte Liebe erfahre ich, wenn ich mich aufrichtig für andere freue, wenn diese neue Seiten an sich entdecken oder in irgendeiner Form wachsen – und ich keine Angst habe, wie sich das auf mich auswirken könnte. Manchmal schäme ich mich im Nachhinein, wenn ich einer mir nahstehenden Person gegenüber missionarisch aufgetreten bin („Dieser oder jener Schritt könnte dir auch gut tun!“) – meist dann, wenn ich selbst noch am Einüben neuer Muster war und dabei eher mich als den anderen im Fokus hatte. Oder es tut mir im Nachhinein leid, wenn ich zu hart, zu kritisch, verletzend war oder bin.

Doch sich wirklich selbst lieben heißt: Erkennen, dass offenbar genau dieses Verhalten zum jeweiligen Zeitpunkt das richtige war. Dass es meistens – auch wenn oft erst zu einem späteren Zeitpunkt erkennbar – aus einer Haltung von Liebe heraus geschah. Es musste so sein! Entwicklung läuft keinesfalls linear, hin und wieder stoßen wir eine geliebte Person vor den Kopf. Während wir uns neu erproben, schlägt das Pendel manchmal zu stark in eine Richtung aus, was auch für das Umfeld irritierend oder unangenehm sein kann.

Lieben, sich und andere heißt: Immer weicher werden, mit mir und anderen. Verletzlichkeit zulassen. Tränen lassen. Etwas lösen. Im Kern heißt Lieben für mich: immer mehr lassen. Für den anderen das zu wollen, was dieser für sich will, und ihn sein lassen, wer er wirklich ist – selbst wenn das bedeutet, ihn frei zu geben. Es heißt nicht, dass wir versuchen, ihn nach unseren Vorstellungen zu formen. Je mehr ich dies erkenne und lebe, umso schöner und reicher werden meine Tage. Ich kann aus mir heraus, unabhängig der äußeren Irrungen und Wirrungen, glückselig sein. Diese Erfahrung ist Gold wert. Und auch wenn’s pathetisch klingt: Je offener ich bin, um zu empfangen, umso stärker schüttet das Leben sein Füllhorn über mich aus.

Wenn jemand anders dich drängen will, zu tun, was er sagt, dann mache dir klar, dass dahinter vor allem seine Ängste stehen. Wenn ich in der Vergangenheit den Rat erhielt, „Geh damit doch mal zum Arzt“, ich tief in mir jedoch wusste, dass dies nicht der passende Schritt für mich war, so ließ ich mich entweder überreden oder ich hatte ein schlechtes Gewissen, wenn ich den Besuch beim Arzt vermied. Heute könnte ich in entsprechender Situation den Rat beim andern lassen, mich bedanken, dass er sich um mich sorgt, und gleichzeitig mit reinem Gewissen den für mich passenden Schritt wählen.

Eine für mich wichtige Voraussetzung einer lebendigen Beziehung ist die Haltung von: „Ich habe bereits alles, was ich brauche.“ Ich mache mir immer wieder bewusst: Ich bin nicht für die Gefühle und das seelische Wohlbefinden anderer verantwortlich. Je freier, unabhängiger und zentrierter ich werde, desto einfacher wird es für mich auch, immer tiefer und schöner zu lieben.

Ich schließe mit einem Zitat von Yogi Bhajan, das aus meiner Sicht nochmal betont, dass wir auch Fehler machen (dürfen), wenn und während wir lieben:

Es gibt drei Dinge im Leben zu tun: Lieben, Lernen und Leben. Nur zu lieben reicht nicht  – Liebe ist nicht alles. Wenn du nicht lernst, kannst du nicht lieben – du wirst Fehler über Fehler machen und durch eine Neurose nach der anderen gehen. Liebe, lerne und lebe!”

Nelke, Zimt und Sandelholz

Hier noch ein paar “Öle-Inspirationen”, sehr gut geeignet in diesen Tagen, wie ich finde:

🔥Nelke:
– Unterstützt dich dabei, wenn du neue Muster kreieren, etablieren möchtest.
– Hilft, aus der „Opferrolle“ herauszutreten, um wieder in deine Kraft zu kommen.

„Öl der Abgrenzung“: Hilft dir, dein „Nein“ stark nach außen zu vertreten.
– Unterstützt dich dabei, dein Energieniveau zu heben.
– Stärkt dein Selbstvertrauen
– hilft bei Zahnweh, Magen-Darm-Beschwerden, Verdauungsstörungen und Verstauchungen.
– nervenstärkend, sexuell anregend, harmonisierend und konzentrationsfördernd.

🥞Zimt:
– für wärmende Massagen an kalten Wintertagen.
stark antiseptisch, durchblutungsfördernd, kreislaufanregend.
– Bei Appetitlosigkeit und auch „Süßhunger-Attacken“, Infektionskrankheiten, Kreislaufschwäche, Menstruationsbeschwerden; zur Zahnpflege.
– Bei nervlicher Erschöpfung, Gefühlskälte, Unausgeglichenheit.
– schenkt Inspiration, verleiht Kreativität.

🦉Sandelholz:
– ein wunderbares Meditationsöl: erdend und erhebend zugleich; schafft Verbindung zur „inneren Weisheit“
– fördert eine gesunde, glatte Haut.
– Schafft Linderung bei trockener, juckender und unreiner Haut.
– schleimlösend, antiseptisch, krampflösend, entzündungshemmend
– bei Asthma, chronischer Bronchitis, Husten.
– nervenberuhigend, erotisierend, euphorisierend, gedächtnisstärkend, stimmungsaufhellend.

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Vetiver, Rose und Lavendel

Heute möchte ich Euch 3 Öle vorstellen, die mir dieser Tage Gutes tun:

🌹Rose:

ummantelt mich sehr sanft, an “rauhen” Tagen, schlechter Laune, vor & während der Menstruation

– bei Menstruationsbeschwerden, PMS, Herzklopfen, auch Kopfschmerzen

– wirkt beruhigend, depressionsmildernd, erotisierend

– heilt das Herz bei Liebeskummer, Melancholie, nervösen Spannungen

– Ich gebe es auch direkt auf die Gesichtshaut (Augenpartie), sehr angenehm.

 

🌱Vetiver:

– wirkt auf mich extrem erdend (ähnlich wie Zeder) und beruhigend; wunderbar vor’m Schlafengehen (auf die Fußsohlen geben)

– wärmend, stimmungsaufhellend, stabilisierend

– bei Durchblutungsstörungen, Unregelmäßigkeiten im Blutdruck, Verstauchungen; zur Hautpflege

– ein Öl, welches dich stark mit der Natur verbindet (auch nutzbar in schamanischen Kontexten, bei erdverbundenen Ritualen.)

 

🌿Lavendel:

– ein “Alleskönner” (könnte ich nur ein ätherisches Öl besitzen, wäre es Lavendel)

– bekannt für seine beruhigenden und entspannenden Eigenschaften

– ein äußerst beliebtes Erste-Hilfe-Mittel (aufgrund seiner antiseptischen und entzündungshemmenden Eigenschaften, bei Schnitten oder Verbrennungen).

– ein Öl, welches für ehrliche Kommunikation steht und dir dabei hilft, dich wahrhaftig auszudrücken.

– Lavendeöl steht uns zur Seite, wenn wir uns ungeliebt, blockiert, unsicher fühlen.

 

Bei Fragen zu den Ölen oder wenn Ihr beraten werden wollt, welche Öle für Euch dieser Tage Sinn machen, kontaktiert mich gern!

 

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Sich mit lichten Dingen umgeben

Es freut mich sehr, dass unser Sohn wieder faltet. Nach einer längeren Pause greift er nun immer mal wieder zum Origami-Papier und faltet meines Erachtens sogar besser, akkurater als zuvor. Engel und Stern sind gerade fertig geworden.

Insbesondere dieser November- & Dezembertage tut es gut, sich mit schönen, lichten Dingen zu umgeben, sich zu nähren und es sich heimelig zu machen. Engel und Stern passen gerade wunderbar in den Tag, und in die Nacht.

Wer ein Faltobjekt käuflich erwerben möchte, der möge mich gerne anschreiben!

Ich wünsche uns allen wunderschöne Tage, selbst wenn der November-Blues uns hin und wieder heimsuchen sollte.

Ganz herzliche Grüße sendet Euch, Carolin

Das was aus dir kommt

Erfolg ist nicht das, was auf deinem Bankkonto liegt, oder eine Position, in der du besonders wichtig bist und dich hinter Titeln und dem Erfolg deiner Eltern verstecken kannst. Erfolg ist in meiner Welt das, was aus dir kommt. Wenn du für eine Sache brennst und damit für die Jammerei in deinem Umfeld taub geworden bist. Wenn du dein Leben mit jedem Atemzug genießt, weil du aufgewacht bist und erkannt hast, dass du das Zahnrädchen in der Geschichte vieler anderer Menschen sein kannst – und das wunderbarerweise mit dem, was du liebst.”

(aus: “Unbox your life”, Tobias Beck, S. 35,36)

Pflanzenschätze und Helferlein

Zurzeit sind meine ätherischen Öle im Dauereinsatz. Meine Favoriten dieser Tage sind erdige, holzige, wärmende Substanzen wie Zeder und Sibirische Tanne, außerdem Geranium (Rosengeranie), ein wunderbares „Herzöl“, sowie Wild Orange und Copaiba.
Zeder, laut keltischem Horoskop MEIN Baum😊, liebe ich sehr, mittlerweile auch den speziellen Duft. Es hilft mir, mich zu erden, wirkt sehr beruhigend und nährt Körper, Geist und Seele. Bei lokaler Anwendung auf der Haut wirkt es klärend und reinigend.
Sibirische Tanne, ein hoher, heller Nadelbaum, der in Russland und Kanada heimisch ist, hat einen erfrischenden, holzigen Duft und ist bekannt für seine beruhigende und entspannende Wirkung. Ich kombiniere es sehr gern im Diffuser mit Rosmarin und Wild Orange.
Geranium, das Öl für Liebe und Vertrauen, unterstützt emotionale Heilung und Vergebung, Offenheit und Toleranz. Es ist außerdem bekannt für seinen Anti-AgingEffekt – ich nutze es auch in meiner Gesichtspflege.
Ich kenne niemanden, der Wild Orange nicht mag: Es duftet fantastisch: süß, fruchtig und lecker. Das Schöne: Wild Orange-Öl, aus der Schale der Orangen gewonnen, entspannt UND belebt gleichermaßen. Für mich transportiert es außerdem Leichtigkeit. Auch stärkt es das Immunsystem während der kalten Jahreszeit. Ich nehme des öfteren 2 Tropfen in eine Kapsel gefüllt ein.
Copaiba, gewonnen aus dem Harz des Copaiba-Baumes, ist ein wahrer Schatz: Es ist enorm kraftvoll für Körper, Geist und Seele und bekannt für seine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Ich nutze es in Zuständen von Angst und Überforderung.
Wer Fragen dazu hat oder daran interessiert ist, Öle von doTERRA zu erhalten, kann mich herzlich gerne kontaktieren. Ich berate Euch gern!

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