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Erlebtes & Belebendes

Vom Entwicklen und Verändern

Hast du Lust oder spürst du eine Notwendigkeit, dich zu verändern, dich spirituell zu entwickeln, was auch immer das konkret für dich heißt?  Eine Zeit lang dachte ich, es müsse doch in jedermanns Sinne sein, bewusster zu werden, sich in der Tiefe kennen zu lernen und ein verändertes Sein anzustreben. Innere Arbeit, in welcher Form auch immer, zu praktizieren. Mittlerweile beobachte ich: Dem ist nicht so. Und mittlerweile denke ich: Dem muss auch nicht so sein.

Vor einigen Jahren hatte ich stärker als heute die Tendenz, immer mal wieder jemanden zu behelligen, diesen oder jenen Entwicklungsschritt zu unternehmen: Es würde ihm doch gut tun, ihm helfen. Das ist ne schwierige Kiste. Je mehr wir insistieren, je stärker wir versuchen, an den Stellschrauben des anderen zu drehen, uns auf fremden Baustellen aufhalten, umso stärker kann das Gegenüber in den Widerstand gehen und sich von uns distanzieren. Auch ist es anmaßend zu meinen, „erwachte“ oder sehr bewusste Zeitgenossen – wer oder was konkret das auch sein mag – seien die „weiteren“, „reiferen“, wohlmöglich „besseren“ Menschen. Bei irgend so einem elitären Gedanken ertappe auch ich mich immer wieder mal.

Und lerne: Wichtig ist es doch, Menschen nicht in irgendwelche Kasten einzuordnen, sondern ihnen vielmehr mit Respekt vor ihrem So-Sein zu begegnen. Keine Trennungen vorzunehmen, sondern immer wieder zu sich und seinen eigenen Lebensaufgaben zurückzukehren, in seinem eigenen Mitgefühl und Verständnis für den anderen und seine Situation zu bleiben. Und wenn das so gar nicht geht: Den anderen zumindest zu lassen – nicht in Resonanz gehen, sondern sich wieder dem Eigenen widmen.

Inzwischen glaube ich auch zu wissen: Nicht jeder möchte in neue Rollen schlüpfen, sich selbst immer und überall verwirklichen. Manch einer kommt gar nicht in die Verlegenheit oder ist frei von Leidensdruck, so dass Veränderung nicht ansteht. Ein anderer ist wohlmöglich in seinem Tun und Schaffen so sehr eingespannt und wird vom Leben so hart rangenommen, dass ihm Persönlichkeitsentwicklung unter Umständen wie Nabelschau oder Luxus erscheinen mag.

Heutzutage lasse ich den anderen viel häufiger so, wie er ist oder gerade sein will. Jedem Tierchen sein Plaisierchen. Was gleichzeitig geschieht: Menschen fühlen sich mit mir wohl, kommen auf mich zu, wünschen sich mein Ohr oder gegebenenfalls auch mal einen Rat. Dann fühle ich mich frei, einen Impuls zu geben – und nur dann macht dieser meiner Erfahrung nach wirklich Sinn.

Ich weiß gar nicht, ob Veränderung – der ich selbst offen gegenüber stehe – immer und für jeden Sinn macht. Doch ich möchte Lust auf Veränderung machen, selbst wenn einem vielleicht gar nicht danach ist. Denn in der Regel begegnen einem in solchen Prozessen wieder Lebensmut und Lebensfreude, die in der Routine des Alltags häufig verblassen. Sicher kommt es darauf an, wie stark ausgeprägt mein Bedürfnis nach Sicherheit ist, welche meine Werte, meine Sehnsüchte und Ziele im Leben sind. Und, mal ehrlich: Wenn ich hier und heute alles, nur nicht derjenige bin, der ich sein möchte, darf ich ruhig mal über Veränderung nachdenken. Wenn ich unzufrieden oder gar kreuzunglücklich bin, macht es Sinn, bekannte Pfade zu verlassen. Spüre ich Stagnation, die mich mit Frust, Ärger und Anspannung füllt, ist es sicher auch Zeit, meinem Leben eine neue Richtung zu geben.

Die Fragen „Wozu möchte ich mich verändern? Und wohin möchte ich mich verändern?“ können einem helfen, mit sich selbst in Tuchfühlung zu kommen. Für mich waren Veränderungsimpulse im Leben zum Beispiel Beziehungen, in denen ich mich nicht mehr wohl und frei fühlte und in denen ich spürte, dass das Alte nicht mehr trug. Oder aber ich wurde mir zunehmend meiner in mir schlummernden Talente und Gaben gewahr, welche gelebt und feiner ausgepackt werden wollten.

Ambivalenzen – etwas wollen und es auch wieder nicht wollen – machen das Sich-Bewegen und Verändern schwer. Hier darf sorgfältig reflektiert und abgewägt werden, wobei ich persönlich daran glaube, dass das Herz stets weiß, wohin es gehen will: Wem es gelingt, mutig und wirklich in sich hineinzuhören, Angst und Furcht Angst und Furcht sein zu lassen, der wird wahrnehmen, was wirklich wichtig ist und gerade ansteht. Mein Vater sagte oft den Satz: „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.“ Sicher. Doch will ich wirklich all meinen alten Gewohnheiten treu bleiben?

Leicht ist es nicht, Veränderungen zu leben. Es bedarf Mut, Disziplin, Verzicht, das Ertragen von Ängsten. Auch muss ich bereit sein, den Preis zu zahlen, den die Veränderung mit sich bringt: Es mögen uns Enttäuschung und Unverständnis entgegenschlagen. Ich muss mich von alten, mitunter liebgewonnenen Glaubenssätzen und Mustern trennen. Ich muss aushalten, dass ich unter Umständen nicht mehr „everybody’s darling“ bin und Menschen auch mit Ablehnung auf mich oder mein Verhalten reagieren.

Zu guter Letzt: Selbst wenn ich keine Notwendigkeit sehe, mich auf neues Terrain zu begeben und Veränderungen im Innen und Außen einzuleiten, so macht es meiner Erfahrung nach tierisch Spaß, seinen Bequemlichkeitsbereich immer mal wieder zu verlassen. Es kann wie ein kleines Abenteuer erlebt werden, jedoch anders als dieses ganze „kick-betonte“ Tun – Computerspiele, Bungeejumping – unserer Zeit. Wir fühlen uns wach, voller Neugier – das Nebeneinander von Angst und Mut macht uns lebendig. Wir überraschen und uns andere. Und seien wir mal ehrlich: Das Leben ist kurz. Warum nicht also mehr Wagnis, mehr schillernden Alltag, mehr Übung und Experiment?

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  1. Katinka

    Liebe Schwester,
    ich ticke da ähnlich wie du und strebe auch das mich verändern wollen und andere so lassen an. Gleichzeitig will ich mich auch so genug entwickelt finden, wie ich bin – sonst finde ich mich womöglich noch am Todestag nicht weit genug. Ist sich genau so schon gut und richtig finden und sich entwickeln wollen ein Widerspruch?
    Ich freu mich auf Sonntag…
    Deine Tata

    • Carolin

      Auch liebe Schwester,

      ich drücke dich und danke dir. Ja, wir zwei ticken da ähnlich. Und zu deiner Frage: Ich find das auch schwierig. Und habe den Eindruck, dass sich da auch die Geister scheiden bzw. einem Unterschiedliches suggeriert wird. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Andreas im Sommerurlaub 2015, als wir uns über genau diese Dinge unterhielten: Einerseits heißt es – gerade aus vielen “spirituellen, esoterischen” Ecken kommend – wir seien vollkommen so wie wir sind, bereits”perfekt” im Sinne von: “alles ist schon da, in uns”; dann wieder begegnet einem eine Riesen-Optimierungswelle, auch das Selbst, die sog. Persönlichkeit betreffend. “Werde der du bist.” “Werde zu deiner freiesten, größten Version.” Diese Sätze begegnen mir oft. Und hinterlassen in mir immer ein Fragezeichen, auch wenn ich ahne, was gemeint ist. Ich finde auch den Ansatz schwierig, zu behaupten, wir müssten uns nur wieder erinnern, an unsere Essenz, an diejeniege oder das, was wir immer bereits waren. Denn wie bitteschön lässt sich das – dieses Selbst – von all den Konditionierungen, Prägungen, Umwelterfahrungen, die wir gemacht haben, trennen? Wir sind doch auch das, was wir geworden sind.
      Irgend etwas in mir glaubt: Da wohnt tatsächlich ein Kern, eine Seele in mir, die so ist wie sie ist und immer so war, wie sie ist. Der es immer gut geht, egal, was um sie herum geschieht. Und die eine Aufgabe hier auf Erden hat.
      Hups. Hoffe nicht zu philosophisch, doch das musste mal raus.
      Liebe Grüße ins Elternhaus, ich habe dich lieb & freue mich auch auf Sonntag,
      deine Calle

      • Carolin

        Beim Schnippeln kamen mir weitere Gedanken: Wir sind sicher vollkommen ok wie wir jetzt sind – liebevoll, Geschöpfe Gottes, Mutter Erde, oder wie wir’s auch nennen mögen. Und in diesem “Ok-Sein” haben wir hier auf Erden die Chance, uns zu entblättern, uns zu häuten – uns der Schichten zu entledigen, die hier und heute nicht mehr zu uns passen, uns zu eng geworden sind. Entwickeln heißt demnach: entfalten, loslassen, präsenter werden. Und entwickeln heißt weniger: auf Teufel komm raus anders werden, immer mehr machen.

        🙂

  2. Rosita

    Liebe Carolin, vielen Dank für Deinen Blogartikel. Da gibt es so eine Falle, in die ich gelegentlich gerne “hineintappse”: Das “ich helfe anderen ja so gerne, das geht doch anders besser … ”
    – Wenn man/Frau so “ungefragt” helfen möchte, dann gilt eben das Sprichwort “Ratschläge sind auch Schläge”.
    Also, für dieses noch junge Jahr wünsche ich mir unter anderem folgende Gaben, für mich & andere: Ego zurücknehmen, mehr Rücksicht & Wertschätzung und viel mehr Geduld!

  3. Brigitta

    Liebe Carolin,

    da hast du ein Thema gewählt, in das mein Mann und ich am Jahreswechsel hineinkatapultiert worden sind!

    Es geht um das Verändern, das Loslassen von Dingen, die in einer bestimmten Lebensphase nicht mehr stimmen. So ist Veränderung für mich, im “Fluss des Lebens zu sein”, mich mitziehen lassen, ohne mich gegen die Stömung zu stemmen – denn das erzeugt Reibung, enorme Kräfte müssen mobilisiert werden, um der Strömung standzuhalten und ihr zu trotzen. Gehe ich aber mit der Strömung, kommen unweigerlich Veränderungen, die auch mit Ängsten vor dem Loslassen und dem Neuen besetzt sein können. Aber gleichzeitig werde ich auch getragen, kann mich einStück treiben lassen, um dadurch Kräfte zu sammeln, die ich vielleicht später gut und positiv wieder einsetzen kann.
    Was passiert, wenn ich mich dem Fluss des Lebens und damit der Veränderung verweigere, erzähle ich an unserem Beispiel:

    Meine Schwiegereltern, beide 88Jahre alt, seit über drei Jahrzehnten Rheumatiker und damit körperlich sehr eingeschränkt, stark eingeschränktes Sehvermögen, wohnen auf der dritten Etage ohne Aufzug (ist uns schleierhaft, wie die beiden da raufkommen), lehnen jede Art von Hilfe ab: kein medizinischer Dienst, kein Essenservice, keine Reinigungshilfe, keinen Umzug in eine adäquate Wohnung und wir wohnen 500 km weit entfernt.
    Schwiegermutter ist nun so schwach, dass sie im Pflegheim stationär aufgenommen wurde; mit Schwiegervater wird ähnliches passieren.

    Was ich damit sagen möchte: Veränderung gehört mit zum Leben dazu. Man kann sich ihr für eine gewisse Zeit entziehen bzw. sich gegen den Lebensstrom stemmen. Aber eben auch nur einige Zeit. Irgendwann geht das nicht mehr, das Leben verlangt nach Veränderung – denn ohne sie ist keine Weiterentwicklung möglich. Wenn wir immer nur auf der Stelle stehen bleiben und ein lautes NEIN ins Universum geben, kann weder spitituelles noch persönliches Wachstum entstehen.

    Nun zurück zu meinem Beispiel: die beiden alten Menschen haben sich so vehement gegen jegliche Art der Veränderung gestemmt, dass ich nun dass Gefühl habe, dass all die Veränderungen, die schon längst fällig gewesen wären, nun mit brachialer Gewalt über die beiden hereinbrechen. Es ist, als flöge ihnen ihr ganzes Leben um die Ohren, sie werden so durchgeschüttelt, dass sie nicht mehr wissen, wo oben und unten ist. Sie sind sehenden Auges auf ihr Unglück zugesteuert, immer in der Hoffnung, sie könnten sich vor dem Leben und den damit zusammenhängenden Veränderungen wegducken.

    Wir als Kinder konnten dem Geschehen bisher immer nur sprachlos zusehen, bis wir am Jahresanfang die Möglichkeit hatten, einzuschreiten. Wir finden es so schade, dass die beiden durch ihr Verhalten sich um so viele schöne und erleichternde Jahre gebracht haben. Aber das war wohl ihr Weg……

    Meine Schwiegereltern führen uns sehr deutlich vor Augen, was passiert, wenn man in eine Starre verfällt, sich nicht vorwärts bewegen will, auf der Stelle stehenbleiben will……nicht umsonst ist mein Schwiegervater Rheumatiker: steif in allen Gelenken, fast bewegungsunfähig…… Wie im Inneren – so im Äußeren………

    Auch haben mein Mann und ich festgestellt, wie müßig es ist, jemanden zur Veränderung überreden zu wollen. Vor langer Zeit schon haben wir es aufgegeben, die beiden “zu missionieren”. Alles reden hatte keinen Zweck. Veränderungen sind nur dann zu realisieren, wenn sie aus dem Inneren heraus gewollt sind. Niemand kann jemandem eine Veränderung von außen “verordnen” – jedenfalls keinem Erwachsenen. Der Impuls muss von einem selbst kommen.

    Das ist wie bei Suchtkranken: auch sie müssen ihren inneren Impuls verspüren, etwas ändern zu wollen und wenn es nur erst mal die Denkweise ist: vor sich selbst zuzugeben , dass sie krank sind und Hilfe benötigen.

    Nun wünsche ich uns allen, dass wir Vertrauen haben in den Fluss des Lebens, uns ihm hingeben können, uns mal schneller und mal langsamer treiben lassen und mit jeder Stromschnelle persönlich und spirituell reicher werden und wachsen.

    Alles Liebe,

    Brigitta

    • Carolin

      Liebe Brigitta, ich danke dir so sehr für das Teilen deiner Erfahrungen. Ich war sehr berührt von der Geschichte deiner Schwiegereltern. Und auch von den Bildern, die du verwendest – “im Fluss des Lebens sein”, sich nicht wehren gegen Veränderungen, die das Leben “macht”, uns “schenkt” – ja, da ist was dran. Vermutlich bedeutet Leben tatsächlich schlicht Veränderung, Wachstum.
      Und bei all der Starrheit deiner Schwiegereltern, die da ist und die Situation für alle Beteiligten offenbar arg erschwert, schwingt da auch so vie Liebevolles mit, bei dir, bei Euch.

      Alles Liebe zu dir, deine Carolin

  4. Liebe Carolin,

    für mich sind da zwei Themen in einem Artikel. 😉

    Zu dem einen fällt mir spontan der Satz ein: Gut gemeint ist nicht immer gut getan. Wer sind wir denn zu glauben es “besser” zu wissen?

    Das Thema Bewusstseinsentwicklung ist sehr interessant und sehr umfassend. Das beste Buch ever dazu ist Gott 9.0. SEHR zu empfehlen.

    Liebe Grüße
    Gwynnefer Sylvia

    • Carolin

      Liebe Gwynnefer,

      welche wertvollen Impulse – toll, du, danke! Denen werde ich weiter nachgehen, vor allem dem Buchtipp. Und ja: Das sind in der Tat zwei Themen – beide sehr spannend und erörterungswert, wie ich finde. Alles Liebe zu dir, Carolin

  5. Liebe Carolin,

    danke für dieses schöne Plädoyer für mehr Mut. Man muss sich nicht ständig neu erfinden oder über sich hinauswachsen. Es schadet aber auch nicht, sich entsprechenden Situationen gelegentlich zu stellen.
    In der Komfortzone ist es kuschelig, habe ich festgestellt, aber viel mehr passiert dort auch nicht. 🙂 Ich habe immer dann am meisten über mich gelernt, wenn ich Neues ausprobiert hatte. Manchmal tut das gut, manchmal weh und manchmal beides. Aber das ist es doch, was das Leben letztlich ausmacht, denke ich.

    Liebste Grüße
    Simone

    • Carolin

      Liebe Simone,

      dieser Satz hat es mir angetan: “Manchmal tut das gut, manchmal weh und manchmal beides.” Ich danke dir sehr für deine Zeilen – die bringen das Thema gut auf den Punkt. Oh ja, welche wunderbare Zusammenfassung! Neulich las ich, Komfortzonen würden sich oft als Zufriedenheit tarnen. Dass wir nicht wirklich zufrieden sind, merken wir daran, dass sich eine Stimme – zunächst oft leise – in uns meldet, die sich fragt, ob das schon alles gewesen sei. Neue Erfahrungen – insbesondere auch jene, die wirklich auch etwas Neues beinhalten, lassen uns wachsen. Und dennoch müssen wir uns in der Tat nicht jeden Tag neu erfinden, wie du sehr treffend formulierst.
      Alles Gute wünsche ich dir, ein feines Wochenende obenrauf,
      Carolin

  6. Hallo Carolin,
    dein Artikel gefällt mir sehr gut, da ich gerne missioniere und glaube, dass es für viele so viel besser sein könnte, wenn sie sich mit dem Thema Bewusstsein beschäftigen würden. Doch sehe ich ein, dass es nicht meine Aufgabe ist zu missionieren, sondern ich nur ein Vorbild sein kann und diejenigen sich von mir inspirieren lassen können, wenn sie das selbst von sich aus wollen.
    Ich höre grade „Jetzt – Die Kraft der Gegenwart“ und Eckhart Tolle beschreibt es so, dass wir immer wählen können im Jetzt zu sein, frei vom Ego und dadurch unsere Essenz erkennen können. Es geht also nicht um eine Entwicklung irgendwo hin, sondern nur um eine Entscheidung. Und für mich persönlich ist das eine gute Möglichkeit, wenn mir was über den Kopf wächst und ich mich nicht wohlfühlen. Ich gehe dann in den Körper. Und sonst lebe ich auch gerne im Egobewusstsein, da es mir insgesamt sehr gut geht ☺️
    Liebe Grüße
    Milena

    • Carolin

      Liebe Milena,

      ich grüße dich – geistig sehr wach, bewusst & gleichzeitig körperlich hundemüde, vom Weißen Tantra aus Hamburg kommend. Und da fällt mir sogleich ein Zitat von Yogi Bhajan ein, das auch zum Thema missionieren, evtl. meinen es besser zu wissen, passt: “Recognize the other person is you.” Darin übe ich mich. Und auch darin, dem andern nicht meins überzustülpen. Den anderen anzustecken, ihn zu inspirieren, sofern er denn will, hingegen ist wunderbar – da geb ich dir Recht.

      Gute Nacht:-)

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