seisofrei-lebenskunst

Erlebtes & Belebendes

Der Mensch will tätig sein

Mein Mann Andreas hat sich über Jahre einem Projekt gewidmet:

Er hat mit verschiedenen Gitarren – angefangen mit einer E-Gitarre und einem analogen Aufnahmegerät, einer Konzert-Gitarre, einer 7-Saitigen, einer Bariton- &  einer JazzgitarreJohann Sebastian Bachs “Kunst der Fuge” eingespielt und aufgenommen. 7 Jahre – 5 Gitarren. Spur für Spur, Ton für Ton, Takt für Takt.  Zwischendurch floss Kaffee über das Aufnahmegerät und Andreas fand im Netz alternative Aufnahmemöglichkeiten.

Diese Version ist “die lebendigste”, so Andreas.

Ich habe gestaunt, mit wieviel Ausdauer & Hingabe, Flow & Spiellust er da am Werke war! Und dachte: Bewundernswert. Offenbar macht es tiefen Sinn, das zu tun, was wir direkt aus uns schöpfen. Dinge, die wir voller Leidenschaft, ja im besten Sinne zwanghaft tun müssen. Auch wenn andere manchmal meinen, wir hätten nicht alle Latten am Zaun;-).

Wir freuen uns sehr, wenn Ihr Euch Andreas’ Werk mal anhört, Euch den Moment nimmt. Ich finde: Es lohnt sich!

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Von der Herausforderung guter Entscheidungen

  1. Brigitta

    Liebe Carolin,

    unglaublich mit welcher Geduld und Hingabe dein Mann über die Jahre an dem Gitarrenstück “gebastelt” hat. Herausgekommen ist eine Musik, die wunderbar, harmonisch und auch beruhigend klingt. Ich habe sie gestern auf der Terrasse abgespielt, mein Mann döste vor sich hin und als das Stück zu Ende war, war sein Kommentar: “Das war aber schön anzuhören. Mach nochmal!”

    Wir lieben beide Gitarrenmusik, weil sie uns in spanisches Urlaubsfeeling versetzt. Ein klassisches Stück auf diversen Gitarren zu hören, war schon ein besonderes Erlebnis!

    Dickes Lob für deinen Mann – sowohl für seine Ausführung als auch für seine Geduld!

    Liebe Grüße,

    Brigitta & Werner

    • Carolin

      Vielen lieben Dank, Brigitta & Werner!
      Ich habe Euren Kommentar gerade meinem Mann vorgelesen: Er hat sich gefreut! Bach’s “Kunst der Fuge” ist etwas “sperrig” und eher etwas für Liebhaber. Ich glaube, Andreas ist da eine “erfrischende & beschwingte” Version gelungen, die man auch gut hören kann, wenn man andere Hörgewohnheiten hat.
      Brigitta, ich freue mich sehr, dass du so teilnimmst an diesem Blog. Ich danke dir!

      Eine gute, efüllte Zeit Euch,
      Carolin

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