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Erlebtes & Belebendes

Immer feiner unterwegs mit Ölen

Die wunderbare Stefanie Carla Schäfer vom Happy Woman Podcast hat mich interviewt: Ich erzähle über eine meiner großen Leidenschaften, den therapeutischen ätherischen Ölen: Anwendungsmöglichkeiten, Wirkungsweisen, (Frauen) Gesundheit und mehr.

Unterschiedliche Glaubenssysteme

Ich finde es wichtiger denn je, seinen Impulsen zu folgen – Impuls für Impuls, sich nicht zurückzuhalten mit seiner Liebe und Kraft und vertrauensvoll weiterzugehen. Auch mir schmeckt vieles nicht, was mir gerade vor die Füße fällt. Und doch kann ich Unzähliges finden, was ich wundervoll und weitertragenswert finde.

Auch wähl ich weiterhin sehr bewusst, was ich austausche und teile. Natürlich finde auch ich mich in Situationen wieder, in denen mir ein unter Umständen fundamental anderes Glaubenssystem begegnet. Menschen können in sehr unterschiedlichen Welten unterwegs sein. Ich gehöre nicht zu den Kandidaten, die hinter dem, was sich auf den Weltbühnen abspielt, eine große, böse, mich manipulierende Agenda vermutet (im Sinne von C ist nicht existent/ harmlos…). Und gleichzeitig hinterfrage ich vieles, natürlich auch den Sinn und Unsinn diverser Maßnahmen.Was ich persönlich wichtig finde: Dem anderen nichts aufzudrücken, ihn zu beschießen mit den Thesen, die ich für wahr halte, sondern stattdessen zu akzeptieren, dass wir unterschiedlicher Meinung sein können und Dinge auch unterschiedlich wahrnehmen.Wenn ich denjenigen, der völlig anders unterwegs ist als ich, lieb habe und er mich lässt wie ich bin, ist alles in Ordnung.

Gleichzeitig kann ich mich auch hin und wieder distanzieren, muss nicht jedes Gespräch führen und kann auch mal den Deckel zumachen. Mitunter das macht für mich Erwachsensein aus.

Ein paar Jahre später

In den vergangenen Jahren hatte ich das große Bedürfnis, mich regelrecht freizuschreiben und mir selbst diverse Fragen zu beantworten. Oft ging es um ein Erlauben – darf ich dies und darf ich jenes, wie ehrlich darf und möchte ich sein, was passiert, wenn ich mit anderen meine Schattenseiten teile und, und.

Jetzt, ein paar Jahre später, schreibe ich immer noch gerne, gebe liebend gern Impulse nach draußen, teile meine Leidenschaften.

Was ich weitestgehend abgelegt habe: das Bitten um Erlaubnis, weder mich selbst noch andere. Jetzt mache ich einfach viel öfter genau das, was mir gerade in den Sinn kommt. Was ich machen möchte, was mir Spaß macht und im besten Fall auch anderen dient. Das ist herrlich befreiend!

Wenn jemand das was ich tue kritisiert, nehme ich es mir längst nicht mehr so zu Herzen, sondern kann viel schneller den Menschen hinter der Kritik sehen: Oft zeigt sich einfach die Art und Weise, wie die Person durch das Leben geht – abgesehen davon dass ich mir Kritik natürlich auch anschaue, wenn ich spüre, hier gibt es was zu lernen.

Jeden Tag kann ich schauen, mein Herz ein wenig mehr zu öffnen, und gleichzeitig ist es ok, Menschen auf Abstand zu halten, die mich gefühlt etwas kleiner machen wollen.

Das Leben ist kurz, lasst es uns ausschöpfen!

Wenn etwas noch ungeheilt ist

Fragen und Äußerungen anderer, die uns emotional und nachhaltig beschäftigen oder gar in unsere Wut führen, weisen uns immer auf etwas hin, das für uns in irgend einer Weise (noch) relevant, ungeheilt, noch nicht vollständig bewusst geworden ist. An der einen oder anderen Stelle habe ich das noch nicht einsehen wollen, nun weiß ich darum und stelle fest: Es ist ok. Ich will ja berührt werden und innerlich wachsen. Wenn wir uns nach Hause holen, einfach präsent sind, kann das Gegenüber noch so komische Bemerkungen machen, pieksen oder toben: Es ist gleich-gültig.

Ich falle in mich hinein, und der andere gewissermaßen durch mich hindurch – wieder bei sich selbst landend.

Der Mensch ist ein soziales Wesen

Gestern stand ich mit meinem Sohn vor dem einzigen an einen Weihnachtsmarkt erinnernden Crêpes-& Schmalzkuchenstand vor Hannovers Hauptbahnhof. Wir begegneten einer Frau, die etwas orientierungslos wirkte:

„Kein Weihnachtsmarkt – ist das alles?“, waren ihre Worte. Ich spürte ihre Traurigkeit, kam mit ihr ins Gespräch und wünschte ihr alles Gute. Der Mensch ist ein soziales Wesen, und ganz besonders dieser Tage ist zu spüren, wie wir nach guten gemeinsamen, liebevollen Momenten lechzen. Ich hab mich daran erinnert, dass ich genau dies auch schenken möchte, dass es mir meist leicht fällt, anderen ein schönes Gefühl zu geben.

Und dass ich hier und da unterstützen möchte, auch monetär: Wenn mir etwas gut tut und gefällt, das jemand ins Feld gibt oder einfach wenn ich jemandem eine Freude machen will – ruhig mal was rausgeben.

In diesem Sinne: Ne schöne Woche!

Fenchelöl – ein Kleinod

Seit meinem Yoga-Frauen-Camp vor zwei Wochen nutze ich sehr regelmäßig mein Fenchel-Öl🍃.
Es ist ein fantastisches Öl in vielerlei Hinsichten: Fenchelöl lindert Frauenleiden, da es einen hohen Anteil an Phytoöstrogen enthält. Immer wenn es um hormonelles Gleichgewicht geht, ist Fenchelöl (d)ein Öl erster Wahl.
Es wirkt krampflösend und unterstützt bei Verdauungsproblemen oder Blähungen. Du kannst deinen Magen-Darm-Bereich im Uhrzeigersinn mit Trägeröl massieren – das mache ich zurzeit oft zwischendurch.
Fenchelöl ist auch gut für die Atemorgane, es wirkt schleimlösend und entzündungshemmend. Außerdem wirkt es lymphatisch, sprich die Lymphe wird stimuliert.
Auch auf emotionaler Ebene ist Fenchelöl ein Kleinod: Es wirkt stimmungsaufhellend und energetisierend, gleichzeitig harmonisierend und entspannend. Ein sehr nährendes Öl, das ein Gefühl von Geborgenheit transportiert.
Fenchelöl lässt weggedrückte Emotionen an die Oberfläche treten – es schafft Raum, mutig und sicher Zugang zu seinen Emotionen zu finden und Verantwortung zu übernehmen („Öl der Verantwortung“).
Fühlst du dich sowohl körperlich als auch emotional vollgestopft, kann Fenchelöl sehr unterstützend wirken.
Ich trinke es auch gern im Wasser (einen Tropfen auf ein großes Glas).
🥰
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Kontrolle loslassen

Wir dürfen uns immer wieder helfen und begleiten lassen in unseren Prozessen. Und es uns wert sein, in uns und unsere Entwicklung zu investieren.

Ich arbeite zur Zeit sehr intensiv mit dem Öl des Lebensbaums, Arborvitae, gewonnen aus dem Kernholz des Baumes. Anfangs konnte ich den Duft nicht ausstehen. Und wusste: Diese Pflanzenessenz will zu mir. Sie trägt eine Botschaft, ein Geschenk für mich. Nun wird mir der Lebensbaum und auch sein Duft vertrauter.

Thematisch geht es um tiefe Hingabe – es geht darum, dem Prozess zu vertrauen, die eigene Reise zu honorieren, auch wenn die erwünschten Ergebnisse nicht immer gleich eintreffen.

“Das Öl hilft dir dabei, dass du wieder Vertrauen zu dir finden und du das Bedürfnis der ständigen Kontrolle über deine Ergebnisse loslassen kannst.” (“Bringe deine Emotionen in Balance mit ätherischen Ölen”, Thorsten Weiss).

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Den Körper ehren

Grapefruit ist das “Öl der Körperehrung” – es schenkt dir echten Respekt und Wertschätzung für deinen Körper. Grapefruit-Öl kann dich dabei unterstützen, bewusster mit deinem Körper umzugehen und Verantwortung für deine Gefühle und Emotionen zu übernehmen.

Ich mag mich innen und außen insgesamt. An Tagen, an denen ich an mir rummäkele – wenn meine Haut wieder arg empfindlich reagiert und sich Schuppenflechte meldet – nehme ich mein Grapefruit-Öl zur Hand, atme den Duft tief ein oder zerstäube es mit Zypresse, Basilikum, Geranium, Rosmarin oder Ylang Ylang. Auch gebe ich einen Tropfen des ätherischen Öls in mein Wasser (auf ein 0,4-Glas).

Grapefruit-Öl kurbelt das Lymph-System an und belebt Körper, Geist und Seele.“It is safe for me to shine my light brightly.” (Affirmation zum Grapefruit-Öl, Margaret Ann Lembo, The Essential Guide to Aromatherapy an Vibrational Healing)

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Kleine Bestandsaufnahme

Vor einer Woche teilte ich im Facebook diese Zeilen, die sehr viel Resonanz auslösten. Ich möchte sie auch hier auf meiner Blog-Seite – leicht abgeändert – hinterlassen:

Zur Zeit geht vieles in mir vor, wofür mir Worte fehlen. Ich versuch’s mal: Wenn ich ehrlich bin, strengt mich Social Media, die vielen Meinungen, der Eindruck, dass es so viele Menschen gibt, die momentan meinen, journalistisch tätig werden zu können, auch an.Weshalb ich zur Zeit auch wenig scrolle und in der einen oder anderen FB-Freundschaft eine Pause eingelegt habe.

Mir hilft es eher, mit Menschen in meinem direkten Umfeld zu sprechen, mich auszutauschen: Mein Mann, enge Freunde und andere sind mir hier gute Gesprächspartner. Neulich kam in einem Gespräch die Idee auf, dass es vielleicht oft klüger wäre, über das Denken, die Werte und Konstrukte hinter den Gedanken zu sprechen. In einer Aussage wie „Covid 19 gibt es nicht/ ist ein Virus wie jeder andere auch“, steckt sicher ein ganzes Weltbild. Darüber denk ich gerad viel nach.

Auch ich weiß nicht, was wahr ist, doch oft habe ich den Eindruck – mich nehme ich da nicht aus – dass es einfacher ist, im Facebook zu scrollen, als sich „Die Zeit“ vorzunehmen. Letzteres ist viel anstrengender. Schwierig find ich‘s, wenn‘s mir zu abstrus wird oder es auf ein „Wir werden alle betrogen und belogen“ hinausläuft. Auch misstrauisch werde ich bei einfachen Lösungen, denn das gesellschaftliche Zusammenleben ist so komplex: Eine Lösung zieht oft ein neues Problem nach sich.

Hier die schlafenden Schafe, die blind der (Mainstream-) Presse folgen, dort die „Erwachten“, die ihre (geheimen) Quellen haben bzw. zu haben scheinen. Dieses Spiel ist glaube ich uralt. Das Spaltende, auch die Impulsivität, mit der die eine oder andere „Wahrheit“ ausgespuckt wird, behagt mir nicht. Das ist nicht meins, da nehme ich Abstand.

Ich arbeite als Musiktherapeutin in einer sog. Hochrisikoschule: Eine kleine Erkältung haut den einen oder anderen Klienten bereits um! Ich weiß auch nicht, wie sinnvoll das Tragen einer “(PP2-) Maske” ist, doch im Zusammensein mit bestimmten Klienten trage ich sie.

Ein letztes: Ich glaube, dass die Aktivität auf FB zum großen Thema „Corona“ – News hin und her schicken, sich viel viel reinziehen, Unstimmigkeiten aufdecken („Wieviele waren es denn gestern in Berlin, wo werde ich (wieder) betrogen?“) – unglaublich viel Energie zieht.

Ehrlich gesprochen möchte ich diese lieber anderweitig einsetzen und mich auf das konzentrieren, womit ich anderen dienen kann. Das ist gerad meine kleine Bestandsaufnahme.

Nicht kooperieren

Manchmal ist es total okay und geradezu angezeigt, nicht zu kooperieren. Sich in Nicht-Kooperation zu üben. Wer mich schon länger liest, weiß, wie wichtig mir den anderen wertschätzende, echte Kommunikation ist. Kommunikation, in der beide sich möglichst auf Augenhöhe, ihre Gefühlswahrheiten ehrlich mitteilend, begegnen.

Total richtig und gut. Gerade dieser Tage, in denen so viel innere Stabilität, genaues Hinschauen und Hinfühlen und vor allem Mitgefühl gefragt ist. Das ist auch mein Weg: anderen Geborgenheit schenken, mich und andere stärken, immer wieder an die eigene Selbstermächtigung erinnern. Für alle astrologisch Interessierten: Mein nördlicher Mondknoten liegt in der Waage, meine Entwicklung geht zum Verbindenden. Es geht um die Bereitschaft, auf andere Menschen zuzugehen, das Gemeinsame und Verbindende zu erkennen und Brücken zu schlagen.

Hin und wieder neige ich jedoch dazu, mich auch dann verstehbar machen zu wollen, wenn mein Gegenüber gar nicht verstehen will. Oder anders: Wenn etwas so verstanden werden will, wie es verstanden werden will. Wenn diskutiert werden möchte, wo es gar nicht meiner Intention entspricht, oder wo ich schlicht fühle: Hier will jemand zänkisch sein. Ich bemühe mich meistens sehr darum, auch dann an mein Mitgefühl, meine Liebe anzudocken – auf der Suche nach Verständnis auch für den anderen.

Was ich jedoch auch feststelle: Es raubt mir Energie. Aktiv formuliert: Ich lasse mir meine Energie nehmen, oft sicher auch unbewusst. Mir dann klarzumachen: Ich habe immer wieder die Wahl – wie möchte ich mich jetzt fühlen, wo ist mein Fokus, was kann ich bei mir (!) ändern – sprich die Energie wieder zu mir zu lenken und die Energie des anderen beim anderen zu lassen. Darum geht’s, das ist für mich die Kommunikations-Kunst. Wir können auch entscheiden: Für dieses Gespräch, für dieses Verhalten stehe ich nicht mehr zur Verfügung. Voll fein.

Denn was mir bewusst wird: Ich habe noch viel vor und möchte meine Kraft dort lassen, wo ich etwas bewirken kann, wo ich gebraucht werde. Für Aggression und Frust des anderen bin ich nicht verantwortlich, nicht zuständig.

In diesem Sinne: Eine wunderbares Wochende!

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